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EU-Today vom 6. November 2017

Topinformiert: 23. Klimakonferenz startet − Europas Industrie muss vor Carbon Leakage geschützt werden +++ Studie fordert verstärkten Einsatz der dualen Ausbildungssysteme gegen Jugendarbeitslosigkeit

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23. Klimakonferenz startet − Europas Industrie muss vor Carbon Leakage geschützt werden 

Die 23. UN-Klimakonferenz (COP23) unter dem Vorsitz von Fidschi ist heute in Bonn gestartet. Die EU und ihre Mitgliedstaaten nehmen als Parteien an der internationalen Konferenz der Vereinten Nationen teil. Die Europäische Kommission erwartet von der Konferenz Fortschritte bei der Erarbeitung der technischen Vorschriften und Leitlinien für die Durchführung des Pariser Übereinkommens.

Der Klimawandel ist ein globales Phänomen und erfordert einen globalen Lösungsansatz − das Pariser Abkommen war ein erster wichtiger Schritt. Problematisch ist allerdings, dass die nationalen Klimaziele auf internationaler Ebene nicht verbindlich sind und dass das Ambitionsniveau der Staaten sehr unterschiedlich und zum Teil nicht konstant ist. Solange die internationale Schieflage im Bereich des Klimaschutzes fortbesteht, ist Europas Industrie vor Carbon Leakage, also der Abwanderung aus Europa auf Grund von einseitigen CO2-Kosten, zu schützen. 

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Studie fordert verstärkten Einsatz der dualen Ausbildungssysteme gegen Jugendarbeitslosigkeit 

Obwohl die Jugendarbeitslosenrate in der EU in den letzten Jahren kräftig zurückgegangen ist, fällt es Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach wie vor schwer, eine Beschäftigung zu finden: So sei die Arbeitslosenquote in der Altersgruppe von 15 bis 24 Jahren nach wie vor zweieinhalb Mal so hoch wie bei älteren Personen. Der Abbau der Arbeitslosigkeit ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Zahl der jungen Leute schrumpft und immer mehr davon länger im Bildungswesen bleiben. Ein Effekt politischer Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit wie der „Jugendgarantie“ der EU sei nicht erkennbar.

Dies sind die zentralen Ergebnisse einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Angesetzt werden müsste laut Studie bei den Berufsbildungssystemen: In weiten Teilen Europas ist die Berufsbildung von der betrieblichen Praxis abgekoppelt. Ohne praktische Kenntnisse und Erfahrungen wird Jugendlichen dort der Zugang zum Arbeitsmarkt stark erschwert − anders als in den mitteleuropäischen Ländern mit ihren dualen Ausbildungssystemen, z.B. Österreich.

Die WKÖ fordert verstärkte Anstrengungen zur Etablierung von attraktiven Formen des Lernens am Arbeitsplatz sowie dualen Ausbildungsstrukturen nach Vorbild der Systeme in Österreich oder Deutschland. Die Etablierung dualer Berufsbildungssysteme muss auf einer breiten Partnerschaft zwischen unterschiedlichen Playern, insbesondere auch solchen der Wirtschafts- und Arbeitswelt, beruhen. Erfolgreiche Beispiele wie Deutschland, Österreich, Luxemburg, zeigen, wie es gehen kann: Unternehmen sind direkt in die Organisation und Gestaltung der Berufsbildung einbezogen. Dies geschieht über die regional und sektoral gut gegliederten Kammern, die ein wichtiges Bindeglied zwischen Unternehmen und Staat sind.

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REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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