th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU-Today vom 4. September 2018

Topinformiert: EP: Verhandlungsposition zu PEPP festgelegt – langfristige Orientierung und Sicherheit für Anbieter sowie für individuelle Ersparnisse wichtig +++ Parlamentsausschuss stimmt über neue Regelungen gegen Betrug mit bargeldlosen Zahlungsmitteln ab

EP: Verhandlungsposition zu PEPP festgelegt – langfristige Orientierung und Sicherheit für Anbieter sowie für individuelle Ersparnisse wichtig 

Der Ausschuss für Wirtschaft- und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments hat dem Berichtsentwurf zum europaweiten privaten Altersvorsorgeprodukt (Pan-European personal pension product, PEPP) zugestimmt. Die Kommission hatte dazu am 29. Juni 2017 einen Verordnungsvorschlag sowie eine Empfehlung an die Mitgliedstaaten vorgelegt, diese Produkte bei der steuerlichen Behandlung mit ähnlichen nationalen Produkten gleichzustellen.

Laut Kommission ist der europäische Markt für die private Altersvorsorge zersplittert und uneinheitlich. Das PEPP soll Sparern aus diesem Grund bei ihrer Altersvorsorge eine größere Auswahlmöglichkeit bieten und es ihnen dadurch auch erlauben, sich zwischen wettbewerbsfähigeren Produkten zu entscheiden. Anbietern von Altersvorsorgeprodukten soll es möglich sein, zukünftig europaweit ein einfaches und innovatives privates Altersvorsorgeprodukt, das EU-weit einheitliche Merkmale aufweist, anzubieten. Dadurch könnten sie ihre Reichweite auf Verbraucher in der gesamten Europäischen Union ausdehnen, ihre Gelder besser bündeln und somit Größenvorteile erzielen. Durch das neue PEPP sollen existierende gesetzliche, betriebliche und nationale private Altersvorsorgeprodukte jedenfalls ergänzt, aber keinesfalls ersetzt oder harmonisiert werden. 

Aus Sicht der WKÖ ist für ein „echtes“ Rentenprodukt eine langfristige Orientierung notwendig, um die Rentenlücke zu schließen. Zudem muss einerseits ein Schwerpunkt auf der Sicherheit der individuellen Ersparnisse im Pensionsbereich liegen. Andererseits müssen auch für Anbieter Rahmenbedingungen geschaffen werden, die den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt fördern.  


Parlamentsausschuss stimmt über neue Regelungen gegen Betrug mit bargeldlosen Zahlungsmitteln ab 

Der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten (LIBE) des EU-Parlaments hat heute über neue EU-Vorschriften zum Schutz vor Betrug mit und Fälschung von bargeldlosen Zahlungsmitteln wie Kreditkarten, elektronischen Geldbörsen, mobilen Zahlungen und virtuellen Währungen abgestimmt. Die neuen Regelungen sollen u.a. die EU-weite Zusammenarbeit verstärken, um besser gegen grenzüberschreitende Betrügereien vorzugehen. Der LIBE Ausschuss hat heute auch dafür gestimmt, Trilogverhandlungen zu diesem Vorschlag mit Rat und Kommission aufzunehmen.  


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

Wenn Sie das EU-Today regelmäßig zugeschickt bekommen wollen oder sich vom Verteiler streichen lassen möchten, mailen Sie an: eu@eu.austria.be

MEDIENINHABER: 
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz/Copyright/Haftung


Das könnte Sie auch interessieren

  • EU-Today

EU-Today vom 30. August 2018

Topinformiert: Parlaments-Ausschuss diskutiert Europäische Arbeitsbehörde: Verkleinerte Struktur führt zu mehr Effizienz +++ EMPL-Ausschuss führt Aussprache zur „Nachweisrichtlinie“: Begriff des Arbeitnehmers soll weiterhin national definiert werden mehr