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EU-Today vom 4. Juli 2019

Topinformiert: EU-Minister beraten im Land von Innovation Leader Finnland über europäische Forschungs- & Innovationspolitik – WKÖ Innovationsstrategie soll Österreich zum Innovation Leader machen +++ Technische Expertengruppe für Nachhaltige Finanzierung fordert Rückmeldungen zu Taxonomie-Bericht - keine administrativen Hürden, sondern passenden Rahmen für nachhaltige Investitionsanreize schaffen

EU-Minister beraten im Land von Innovation Leader Finnland über europäische Forschungs- & Innovationspolitik – WKÖ Innovationsstrategie soll Österreich zum Innovation Leader machen 

Bei der informellen Tagung des Wettbewerbsfähigkeitsrates werden unter anderem die für Forschung zuständigen Minister der Mitgliedstaaten heute in Helsinki die Forschungs- und Innovationspolitik der EU sowie das kommende Rahmenprogramm Horizont Europa diskutieren. Helsinki ist dafür der richtige Ort: Finnland, welches derzeit den Vorsitz im Rat der EU innehat, liegt in der Rangliste des European Innovation Scoreboard auf Platz 2 hinter Innovation Leader Schweden und kann daher einige Best practices aufweisen. Für Österreich muss die Devise sein: runter von der Zuschauerbank und ab aufs internationale Spielfeld der Innovatoren.

Die Wirtschaftskammer Österreich hat eine umfassende Innovationsstrategie entwickelt, damit Österreich in die Gruppe der Innovation Leader aufrückt. Das ist kein Selbstzweck, sondern die Zukunftsversicherung für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Österreich soll Hot Spot für die Spitzenforschung werden und unsere internationale Sichtbarkeit als Innovationsstandort massiv erhöhen. Innovationen sind kein Zufallsprodukt: Es braucht gezielte Investitionen in Bildung, die Förderung von Talenten und gute Rahmenbedingungen für neue Ideen. 


Technische Expertengruppe für Nachhaltige Finanzierung fordert Rückmeldungen zu Taxonomie-Bericht - keine administrativen Hürden, sondern passenden Rahmen für nachhaltige Investitionsanreize schaffen 

Die technische Expertengruppe für nachhaltiges Finanzwesen (TEG) ruft zu Rückmeldungen zu einem Klassifizierungssystem („Taxonomie“) für umweltverträgliche Wirtschaftstätigkeiten auf. Die TEG hatte dazu am 18. Juni ihren Bericht mit Vorschlägen für Maßnahmen sowie Kriterien für das technische Screening veröffentlicht. Betroffene Stakeholder können sich bis zum 13. September zu den Vorschlägen äußern. Durch den im letzten Jahr von der Kommission vorgelegten Verordnungsvorschlag über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen soll schrittweise ein einheitliches EU-weites Klassifizierungssystem festgelegt werden, anhand welchem wirtschaftliche Tätigkeiten als ökologisch nachhaltig bewertet werden können.

Grundsätzlich begrüßt die WKÖ die Bemühungen, eine nachhaltige europäische Wirtschaft zu schaffen. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die administrative Last für Unternehmen reduziert und das Proportionalitätsprinzip eingehalten wird. Zudem sollte die Taxonomie unter Einbeziehung aller betroffenen Industrien entwickelt werden und technologieneutral sein. Außerdem sollen Unternehmen oder deren Tätigkeiten nicht in „grün“ oder „braun“ eingeteilt, sondern Anreize für nachhaltige Investitionen geschaffen werden.


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU Representation WKÖ

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