th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU-Today vom 4. Juli 2018

Topinformiert: EU-Parlament will KMU-Definition aktualisieren: KMU schaffen Wachstum und Arbeitsplätze und benötigen unsere Unterstützung +++ Schritt zurück: Wesentliche Berichte des Mobilitätspakets I an den Verkehrsausschuss zurückverwiesen

EU-Parlament will KMU-Definition aktualisieren: KMU schaffen Wachstum und Arbeitsplätze und benötigen unsere Unterstützung 

Das Europäische Parlament hat die EU-Kommission heute in einer Resolution aufgefordert, die offizielle Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu aktualisieren. Die jetzige KMU-Definition ist seit 2005 unverändert in Kraft und orientiert sich primär an der Mitarbeiteranzahl (< 250), aber ebenso an den Bilanzsummen und Jahresumsätzen der Unternehmen. Sie ist bei EU-Maßnahmen in den Bereichen Wettbewerb, Strukturfonds, Forschung und Innovation sowie bei europäischen administrativen Freistellungen und Gebührenermäßigungen relevant.  

Aus Sicht der österreichischen Wirtschaft ist es wichtig, dass die Definition einfach zu verstehen und anzuwenden bleibt. Tiefgreifende Änderungen sind nicht notwendig, da die derzeitige Definition ihre Ziele angemessen erfüllt. Eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl ist nicht zielführend, da die jetzige KMU-Definition bereits jetzt in allen Mitgliedstaaten der EU über 99 Prozent aller Unternehmen umfasst. Eine Anpassung der finanziellen Schwellenwerte anhand der Wachstumsraten der Unternehmen sind aus Sicht der Wirtschaftskammer Österreich sinnvoll. 


Schritt zurück: Wesentliche Berichte des Mobilitätspakets I an den Verkehrsausschuss zurückverwiesen 

Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben heute im Plenum des Europäischen Parlaments über wesentliche Berichte zu drei Vorschlägen des ersten Mobilitätspakets abgestimmt. Dabei wurden die vorgeschlagenen Änderungen für eine Reform der Bestimmungen zum Güterkraftverkehr abgelehnt. Es geht dabei um insbesondere für die österreichische Transportwirtschaft wichtige Aktualisierungen der Vorschriften für die Ruhezeiten von Fernfahrern, die Kabotage (d.h. unter welchen Bedingungen Güter aus einem EU-Land innerhalb eines anderen EU-Landes transportiert werden dürfen) und die Entsendung von Fahrern.  

Das Plenum hat die geforderten Änderungen dazu abgelehnt, der Verkehrsausschuss muss nun erneut prüfen (vgl. Artikel 59 (4) der Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments). Aus Sicht der Wirtschaftskammer hätten die auf Ebene des Verkehrsausschuss festgelegten Vorschläge einen Schritt in die richtige Richtung dargestellt. Mit der heutigen Zurückweisung müssen die Karten neu gemischt werden.  


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

Wenn Sie das EU-Today regelmäßig zugeschickt bekommen wollen oder sich vom Verteiler streichen lassen möchten, mailen Sie an: eu@eu.austria.be

MEDIENINHABER: 
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz/Copyright/Haftung


Das könnte Sie auch interessieren

  • Analyse Wirtschaftspolitik

WKO-Analyse: Horizon 2020

Österreichs Unternehmen nutzen den Rückenwind der EU für Innovation mehr

  • EU-Today

EU-Today vom 2. Juli 2018

Topinformiert: Österreich übernimmt Vorsitz im Rat der EU: Wichtiger Fokus auf Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit +++ EU befindet US-Untersuchungen zu Auswirkungen europäischer Automobilimporte für unrecht-mäßig mehr

  • News
Gleitsmann: Zugang zur Wiedereingliederungsteilzeit wird flexibler

Experte Gleitsmann: Zugang zur Wiedereingliederungsteilzeit wird flexibler 

Gewöhnung an Arbeitsalltag nach längerer Krankheit wird erleichtert - Empfehlungen zahlreicher Experten sowie der WKÖ wurden berücksichtigt mehr