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EU-Today vom 4. Februar 2019

Topinformiert: Mahrer: EU-Abkommen mit Japan bringt Turbo für Österreichs Exportwirtschaft +++ Studie zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion − Vertiefung sollte EU stabiler und wettbewerbsfähiger machen

Mahrer: EU-Abkommen mit Japan bringt Turbo für Österreichs Exportwirtschaft

„Zusätzlichen Rückenwind für die österreichische Exportwirtschaft, insbesondere auch die vielen KMU“ erwartet Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer vom neuen EU-Handelsabkommen mit Japan, das mit 1. Februar in Kraft trat. „Die EU sendet damit ein klares und unmissverständliches Signal in die Welt aus: Wir Europäer trotzen dem grassierenden Protektionismus und stehen für offene Märkte und gegen Abschottung“, so Mahrer bei einem Treffen mit dem japanischen Botschafter in Österreich, Kiyoshi Koinuma. „Mit dem Abkommen werden die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Japan auf eine neue Stufe gestellt − und das ist auf beiden Seiten zum Vorteil der Unternehmen, ihrer Beschäftigten und deren Familien.“

Gerade für ein exportorientiertes Land wie Österreich sind offene Märkte ein wichtiger Erfolgsfaktor. Mit Inkrafttreten des EU-Japan-Abkommens entfallen auf einen Schlag 90 Prozent der japanischen Zölle für EU-Ausfuhren, nach der vollständigen Umsetzung sind es 97 Prozent. Japan ist − nach China − Österreichs zweitwichtigster Wirtschaftspartner in Asien. In den ersten zehn Monaten 2018 gab es bei den Ausfuhren mit 1,3 Milliarden Euro ein Plus von 14,9 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Die Importe aus Japan stiegen in diesem Zeitraum um 6,2 Prozent auf 1,9 Milliarden.


Studie zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion − Vertiefung sollte EU stabiler und wettbewerbsfähiger machen

Eine neue Studie im Auftrag des Europäischen Parlaments beleuchtet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU). Die ersten zwei Jahrzehnte des Euro haben laut Studie seine Stabilität und seine Rolle als zweitwichtigste Weltwährung bewiesen. Die Reform der Eurozone müsse fortgesetzt werden. Angesichts der hohen Staatsverschuldung in mehreren Ländern des Euro-Währungsgebiets sei die Stärkung der Haushaltsdisziplin die wichtigste Aufgabe.

Die Studie empfiehlt den EU-Mitgliedstaaten außerhalb des Euroraums die baldige Einführung des Euro. Dies würde die EU wirtschaftlich und politisch homogener machen. Eine notwendige Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion ist nach Ansicht der WKÖ kein Selbstzweck, sondern soll die EU als Ganzes stabiler, wettbewerbsfähiger und anpassungsfähiger für wirtschaftliche Entwicklungen machen. Die Maßnahmen dürfen jedoch nicht die Eigenverantwortung der Mitgliedstaaten untergraben oder ersetzen.


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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