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news.wko.at

EU-Today vom 31. Oktober 2017

Topinformiert: Neue Kooperationsabkommen der EU modernisieren Rahmen der Zusammenarbeit mit der Mongolei und Kuba

­­Neue Kooperationsabkommen der EU modernisieren Rahmen der Zusammenarbeit mit der Mongolei und Kuba

Mit 1. November treten sowohl das neue Partnerschafts- und Kooperationsabkommen der EU mit der Mongolei als auch das Politische Dialog und Kooperationsabkommen zwischen der EU und Kuba in Kraft. Jenes mit der Mongolei wird somit zukünftig das 1993 in Kraft getretene Handels- und wirtschaftliche Zusammenarbeitsabkommen ersetzen und soll die Beziehungen zwischen den beiden Partnern stärken. Das Abkommen fällt darüber hinaus auch mit der Eröffnung einer EU-Delegation in der Mongolei zusammen, für welche die Implementierung des Abkommens eine der Hauptprioritäten darstellen wird.

Die provisorische Anwendung des neuen Abkommens mit Kuba stellt das erste Abkommen mit der Union dar und beinhaltet insgesamt drei Kapitel zu den Bereichen politischer Dialog, sektorspezifischer Dialog sowie Kooperation in Handelsfragen. Aus WKÖ-Sicht ist die Modernisierung bzw. Einführung von modernen Kooperationsrahmen der EU mit diesen Ländern zu begrüßen. Was österreichische Exporte nach Kuba betrifft, zeigt sich die typische Stop&Go-Kurve: bereits eine große Maschinenlieferung kann einen starken Ausschlag nach oben bewirken, und der Ausfall einer solchen das Gegenteil. So nahmen österreichische Lieferungen 2015 um 50 Prozent auf EUR 9,8 Millionen zu. 2016 zeigte sich ein Rückgang um 9,4 Prozent auf EUR 8,9 Millionen, worin sich die wieder zunehmenden Importrestriktionen aufgrund der Devisenknappheit widerspiegeln.

Österreichs Handel mit der Mongolei wird vom Projektgeschäft geprägt und unterliegt trotz tendenziell positiver Entwicklungen weiterhin großen Schwankungen. Als Warenexportmarkt bleibt die Mongolei mit Rang 115 für die österreichische Außenwirtschaft von vergleichsweise geringer Bedeutung.

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REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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