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EU-Today vom 30. Oktober 2017

Topinformiert: Horizont 2020 Arbeitsprogramm 2018-2020 veröffentlicht: Konzentration auf Innovationen mit großem Marktpotential ist wichtig +++ Kommission fragt nach Meinungen zu einem EU-Rahmen für Crowdfunding und Peer-to-peer-Finanzierung

Horizont 2020 Arbeitsprogramm 2018-2020 veröffentlicht: Konzentration auf Innovationen mit großem Marktpotential ist wichtig

Die Kommission hat ihr Horizon 2020-Arbeitsprogramm für die Periode 2018-2020 veröffentlicht und mitgeteilt, wie sie die 30 Milliarden Euro des EU-Programms in den nächsten drei Jahren zur Förderung von Forschungs- und Innovationsvorhaben einsetzen wird. Horizon 2020 ist das größte EU-Programm zur Förderung von Forschung und Innovation. Das mit insgesamt 77 Milliarden Euro ausgestattete Programm wurde 2014 gestartet und hat bis zum Oktober 2017 unter anderem mehr als 15.000 Finanzhilfen in Höhe von insgesamt 26,65 Milliarden Euro finanziert.

Damit die Kommission mit ihrer Forschungs- und Innovationsförderung in den kommenden drei Jahren noch mehr Wirkung erzielen kann, will sie sich auf eine geringere Anzahl an besonders wichtigen Themen konzentrieren. Als politische Schwerpunkte sollen daher die CO2-arme, klimaresiliente Zukunft, die Kreislaufwirtschaft, die Digitalisierung und Umgestaltung der Industrie und der Dienstleistungen in der EU, die Sicherheitsunion sowie die Migration direkt unterstützt werden. Zudem will man sich im Rahmen des neu eingeführten Europäischen Innovationsrats in Horizon 2020 verstärkt auf marktschaffende Innovationen konzentrieren und so für die Vielzahl an innovativen Unternehmen in Europa weiterhin optimale Entwicklungsbedingungen schaffen, was von der WKÖ begrüßt wird.

Von 2018-2020 sind für diese Initiative 2,7 Milliarden EUR vorgesehen, um hochriskante Innovationen mit großem Gewinnpotenzial zu fördern und so die Märkte der Zukunft zu schaffen. Zudem sollen bei Horizon 2020 die Preise des Wettbewerbs „Crack the Challenge/Schaffen Sie den Durchbruch“ gezielter für bahnbrechende technologische Lösungen für die dringenden Probleme unserer Gesellschaft eingesetzt werden.

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Kommission fragt nach Meinungen zu einem EU-Rahmen für Crowdfunding und Peer-to-peer-Finanzierung

Die Kommission hat eine anfängliche Folgenabschätzung für einen EU-Rahmen zur Crowdfunding- und Peer-to-peer-Finanzierung veröffentlicht. Dies steht im Einklang mit ihrem Arbeitsprogramm für 2018, das einen Legislativvorschlag in diesem Bereich vorsieht. Zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung in Europa ist es wichtig, innovative Wege zu unterstützen, mit denen die Finanzierung für Unternehmen ausgebaut werden kann. Der Zugang zur Finanzierung bleibt vor allem für innovative Unternehmen und Start-Ups ein schwieriges Thema. Daher legt unter anderem der Aktionsplan zur Schaffung einer Kapitalmarktunion den Schwerpunkt auf die Stärkung unterschiedlicher alternativer Finanzierungsquellen wie beispielsweise Crowdfunding.

Das Hauptziel der Initiative ist es, dass Crowdfundingaktivitäten durch eine bessere Nutzung des Binnenmarktes wachsen. Die Größe der Plattformen ist nach wie vor sehr klein, da sich deren Aktivität hauptsächlich auf den nationalen Markt beschränkt und nur wenig grenzüberschreitende Tätigkeiten vornimmt. Zudem werden Crowdfunding- und Peer-to-Peer-Plattformen oft als nicht vertrauenswürdig wahrgenommen. Die anfängliche Folgenabschätzung sieht mehrere Optionen vor, deren Umsetzbarkeit in einer Folgenabschätzung geprüft werden soll.

Bis zum 27. November kann zu der anfänglichen Folgenabschätzung der Kommission eine Stellungnahme abgegeben werden. Die WKÖ prüft derzeit die möglichen Szenarien.

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Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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