th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU-Today vom 3. September 2018

Topinformiert: Publikation zum nächsten Mehrjährigen EU-Finanzrahmen sieht wenig Argumente für neue EU-Eigenmittel – Keine Mehrbelastung für Unternehmen gefordert +++ „Real Driving Emissions-Tests“ seit 1. September für alle Neufahrzeuge in Kraft 

Publikation zum nächsten Mehrjährigen EU-Finanzrahmen sieht wenig Argumente für neue EU-Eigenmittel − Keine Mehrbelastung für Unternehmen gefordert

Eine aktuelle Publikation der CESifo-Gruppe − einem Verbund von Forschungsinstituten auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften − diskutiert anhand einer Reihe von mehreren Beiträgen den Vorschlag der Kommission zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR). Unter anderem werden darin auch die Ideen der EU-Kommission für neue Einnahmequellen für die Jahre 2021 bis 2027 bewertet. Die diesbezüglichen Vorschläge umfassen eine Plastiksteuer, Einnahmen aus dem europäischen Handel mit CO2-Emissionsrechten und eine EU-Steuer auf eine künftige gemeinsame Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage.

Eine der Analysen kommt unter anderem zu dem Schluss, dass derartige Finanzierungsquellen aus Sicht der EU-Steuerzahler kaum wahrnehmbar sind und damit die Transparenz der Finanzierung kaum verbessern. Bevor Überlegungen über die Finanzierung (Einnahmenseite) angestellt werden, müssen aus Sicht der WKÖ die künftigen Aufgaben der EU klar definiert bzw. geklärt werden, welche Bereiche sinnvollerweise aus EU-Mitteln (ko-)finanziert und welche Bereiche dem Subsidiaritätsprinzip entsprechend von den Mitgliedstaaten finanziert werden. Aus WKÖ-Sicht ist entscheidend, dass eine Einführung von neuen Eigenmittelquellen zu keiner Mehrbelastung der Unternehmen führt. 


„Real Driving Emissions-Tests“ seit 1. September für alle Neufahrzeuge in Kraft 

Seit 1. September gelten für alle Neufahrzeuge neue Emissionstests, bevor sie in Europa in Verkehr gebracht werden können. Die Real Driving Emissions Tests (RDE, Emissionstests im praktischen Fahrbetrieb) sind bereits seit September 2017 für neue Automodelle vorgeschrieben. Die neuen Emissionstests sowie verbesserte Laboruntersuchungen (nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge – „World Harmonised Light Vehicle Test Procedure“, WLTP) sollen durch zuverlässigere Ergebnisse Transparenz schaffen und das Kundenvertrauen fördern.  


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

Wenn Sie das EU-Today regelmäßig zugeschickt bekommen wollen oder sich vom Verteiler streichen lassen möchten, mailen Sie an: eu@eu.austria.be

MEDIENINHABER: 
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz/Copyright/Haftung


Das könnte Sie auch interessieren

  • News
Roth zu CETA: Grünes Licht des Bundesrates ist gute Nachricht für Österreichs Wirtschaft

Roth zu CETA: Grünes Licht des Bundesrates ist gute Nachricht für Österreichs Wirtschaft 

Gerade als kleines, exportorientiertes Land ist Österreich auf offene Märkte und Abbau nichttarifärer Handelshürden angewiesen - Panikmache muss endlich ein Ende haben mehr

  • News
Fachhochschule

Landertshammer: Ausbau des Fachhochschulsektors ist der Wirtschaft ein Anliegen 

Finanzierungs- und Planungssicherheit auch für FH´s wünschenswert mehr