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EU-Today vom 29. November 2018

Topinformiert: Brexit: Neue Regeln für Kfz-Typgenehmigung gute Nachricht für heimische Unternehmen +++ Integration der Westbalkan-Länder bietet Anreiz für weitere Investitionen und wirtschaftliche Aktivitäten

Brexit: Neue Regeln für Kfz-Typgenehmigung gute Nachricht für heimische Unternehmen

Die EU-Botschafter haben Mittwochabend eine Vereinbarung über neue Regeln abgesegnet, die einen reibungslosen Übergang der Typgenehmigung für Kraftfahrzeuge sowie von technischen Systemen und Komponenten gewährleisten sollen, wenn das Vereinigte Königreich die EU verlässt. Sobald das Europäische Parlament und der Rat grünes Licht gegeben haben, wird die Verordnung drei Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft treten. 

Die Verordnung ist eine gute Nachricht für heimische Unternehmen, da zahlreiche in Österreich erzeugte Autos und Komponenten nach Großbritannien verkauft werden, und umgekehrt. So ist das Plus von 7,4 Prozent bei Österreichs Warenexporten im ersten Quartal 2018 auf das Gewicht der in Graz für den britischen Markt gefertigten Jaguar-Modelle zurückzuführen, durch die der Abwärtstrend in anderen Produktgruppen wettgemacht wurde.  


Integration der Westbalkan-Länder bietet Anreiz für weitere Investitionen und wirtschaftliche Aktivitäten 

Das Europäische Parlament hat in seiner heutigen Sitzung über Fortschrittsberichte der Westbalkanstaaten auf ihrem Weg in die EU abgestimmt. Derzeit erfüllen Albanien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien die Bedingungen für einen EU-Beitritt noch nicht. In der Entschließung zu den Beitrittsbemühungen von Serbien begrüßten die Abgeordneten unter anderem die kontinuierlichen Reformanstrengungen des Landes auf seinem Weg in die EU und fordern nun in weiterer Folge die Setzung von entsprechenden Kommunikationsmaßnahmen in der serbischen Öffentlichkeit. Im Hinblick auf den Kosovo sprach sich das Parlament für eine umgehende Visaliberalisierung ohne weitere Verzögerungen aus.

Die österreichische Wirtschaft spricht sich für eine klare, glaubhafte und ehrliche Zukunftsperspektive für die Länder am Westbalkan aus. Die schrittweise Annäherung an bzw. Integration der Westbalkan-Länder in die EU sorgt für mehr Rechtssicherheit in dieser Region und ist damit ein Anreiz für weitere Investitionen und wirtschaftliche Aktivitäten. Die Region ist für die österreichische Wirtschaft ein wichtiger Exportmarkt und eine bedeutende Destination für Auslandsinvestitionen. 


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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