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EU-Today vom 27. November 2018

Topinformiert: EU-Studien: Außenhandel schafft Wachstum und Arbeitsplätze +++ Konsultation zu gemeinsamem Strominfrastruktur-Projekten gestartet − Gute Chancen auch für heimische Unternehmen

EU-Studien: Außenhandel schafft Wachstum und Arbeitsplätze 

Zwei heute veröffentlichte Studien der Europäischen Kommission zeigen die große Bedeutung des Außenhandels für Europas Wirtschaft und Arbeitsplätze. Die Ausfuhren der EU in die ganze Welt sichern demnach 36 Millionen Arbeitsplätze in ganz Europa; dies ist eine Steigerung um zwei Drittel seit dem Jahr 2000.

In Österreich hingen im Jahr 2000 9,7 Prozent der Jobs am Export; 2017 waren es bereits 14,9 Prozent. Darüber hinaus generieren die Exporte der EU insgesamt eine Wertschöpfung von 2,3 Billionen Euro. Die Studien wurden anlässlich des heutigen Tages der europäischen Handelspolitik präsentiert, in dessen Zentrum die aktuellen Herausforderungen im internationalem Handel stehen. Internationaler Handel und Investitionen sind eine wichtige Voraussetzung für Innovation, Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit, für Wachstum sowie für den Erhalt bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. 

Als kleines Land ist Österreich auf den Handel mit anderen Ländern angewiesen. Handelsabkommen mit Drittländern sind ein wichtiges Instrument der gemeinsamen EU-Handelspolitik und verbessern die notwendigen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für österreichische und europäische Unternehmen, damit diese im Ausland erfolgreich sein können. 


Konsultation zu gemeinsamem Strominfrastruktur-Projekten gestartet − Gute Chancen auch für heimische Unternehmen 

Die Europäische Kommission hat eine Konsultation zur Liste der Projekte von gemeinsamem Interesse in der Elektrizitätsinfrastruktur gestartet. Bis 28. Februar 2019 können Unternehmen, Verbände, Organisationen und Bürger ihre Meinung abgeben. Die TEN-E-Verordnung für die transeuropäische Energieinfrastruktur legt den Rahmen für die Modernisierung der Infrastruktur Europas fest. Dabei wurden neun vorrangige Korridore und drei Themenbereiche ermittelt, für die alle zwei Jahre passende Projekte gesucht werden.  

Transeuropäische Energieinfrastruktur-Projekte, die als „Projects of Common Interest (PCI)“ eingestuft werden, können beispielsweise davon profitieren, dass für sie ein beschleunigtes Planungs- und Genehmigungsverfahren gilt. Zum anderen ist diesen Projekten der Zugang zu Fördergeldern aus der „Connecting Europe Facility (CEF)“ möglich. Im Zuge diese Konsultation können auch Projekte mit Österreichbezug bewertet werden. Ein laufendes Projekt soll z.B. die Stromaustauschkapazität zwischen Österreich und Deutschland durch eine Modernisierung der vorhandenen Oberleitung Vöhringen (DE) − Westtirol (AT) erhöhen.  


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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