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EU-Today vom 27. November 2017

Topinformiert: Zahlungsdiensterichtlinie: Kommission veröffentlicht Regeln zur starken Kundenauthentifizierung – Praktikabilität sicherstellen+++ EBA-Bericht: Europas Banken sind widerstandsfähiger – Bankenunion bis 2018 vollenden

Zahlungsdiensterichtlinie: Kommission veröffentlicht Regeln zur starken Kundenauthentifizierung – Praktikabilität sicherstellen 

Die Kommission hat heute eine delegierte Verordnung zur Ergänzung der überarbeiteten EU-Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Services Directive 2, PSD2) erlassen. Damit soll die Zahlungsdiensterichtlinie weiter an die neuen Anforderungen eines modernen europäischen Zahlungsverkehrsmarkts angepasst werden. So enthält die Verordnung Regeln zur starken Kundenauthentifizierung sowie gemeinsame und sichere offene Standards für die Kommunikation. Der Rat und das Europäische Parlament haben nun drei Monate Zeit, den Vorschlag zu untersuchen und gegebenenfalls abzulehnen.

Die WKÖ bekennt sich zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für den europäischen Zahlungsverkehr. Es muss darauf geachtet werden, dass gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Zahlungsdienstleister gelten. Da die Kommission ihren ursprünglichen Vorschlag noch einmal überarbeitet hat, wird der geänderte Vorschlag gerade umfassend auf seine Praktikabilität geprüft.

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EBA-Bericht: Europas Banken sind widerstandsfähiger – Bankenunion bis 2018 vollenden

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat ihren zehnten Bericht über Risiken und Schwachstellen im EU-Bankensektor veröffentlicht. Der Bericht wird von der Transparenzstudie 2017 mit Schlüsseldaten für 132 Banken in der EU begleitet.

Die Daten zeigen eine steigende Widerstandsfähigkeit im EU-Bankensektor: Die sogenannte harte Kernkapitalquote der Institute stieg zwischen Sommer 2016 und 2017 von 13,1 auf 14,0 Prozent. Das Volumen der faulen Kredite (Non Performing Loans, NPLs) in den Bankbilanzen sank laut EBA von 5,4 auf 4,5 Prozent. Der Bericht betont weiters eine Verbesserung der Qualität der Vermögenswerte und höhere Rentabilität. Die langfristige Nachhaltigkeit der vorherrschenden Geschäftsmodelle stelle weiterhin eine Herausforderung dar. 

Die WKÖ befürwortet die Vollendung der Bankenunion, weist jedoch auf die Notwendigkeit eines gelebten Proportionalitätsprinzips hin. Die Skepsis zur Diskussion über eine Vergemeinschaftung der Risiken wurde unter anderem durch die aktuellen umstrittenen Maßnahmen betreffend die italienischen Bankenrettungen weiter verstärkt.

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REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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