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EU-Today vom 26. April 2018

Topinformiert: Rabmer-Koller: Online-Plattformen bringen Herausforderungen, aber auch große Chancen gerade für KMU +++ Maßnahmen gegen Desinformation: Verantwortungsvoller Medienkonsum kann Fake News entgegenwirken

Rabmer-Koller: Online-Plattformen bringen Herausforderungen, aber auch große Chancen gerade für KMU 

„Mit ihrem Vorschlag zu Online-Plattformen hat die Europäische Kommission bewiesen, dass sie schnell mit geeigneten Rechtsvorschriften reagieren kann, um weitere Marktverzerrungen zu verhindern. Der Vorschlag bedarf jedoch einer Feinabstimmung: Preisklauseln sollten verboten werde“, erklärte Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der WKÖ und Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME, heute zum Vorschlag für eine Verordnung zur Bekämpfung unlauterer Praktiken von Online-Plattformen gegenüber Unternehmen. 

Online-Plattformen wie Buchungswebsites, Online-Marktplätze und Suchmaschinen spielen eine Schlüsselrolle beim Ausbau der digitalen Wirtschaft. „Ihr schnelles Wachstum bringt neue Herausforderungen, insbesondere für KMU. Gerade kleinen Einzelhandelsunternehmen bietet sich aber auch eine Vielzahl von Möglichkeiten, einen größeren Marktplatz zu erobern und ihre Produkte online zu verkaufen“, betont Rabmer-Koller. „Niemand leugnet die Bedeutung von Plattformen für die europäische Wirtschaft, aber sie müssen fair und transparent agieren.“ Der Vorschlag der Kommission löst die meisten Probleme mit verhältnismäßigen Maßnahmen. Es gibt jedoch noch Raum für Verbesserungen, z.B. sollten Preisparitätsklauseln verboten werden oder Unternehmen nicht verpflichtet sein, ein internes Beschwerdemanagementsystem einzurichten. Dies verursacht nur unnötigen Verwaltungsaufwand. 


Maßnahmen gegen Desinformation: Verantwortungsvoller Medienkonsum kann Fake News entgegenwirken

Die Europäische Kommission hat heute auch Maßnahmen zur Bekämpfung der Desinformation im Internet vorgeschlagen, darunter einen unionsweiten Verhaltenskodex für den Bereich der Desinformation, die Unterstützung eines unabhängigen Netzes von Faktenprüfern und eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung von Qualitätsjournalismus und Medienkompetenz. Als nächsten Schritt will die Kommission in Kürze ein Multi-Stakeholder-Forum einberufen, um einen Rahmen für eine effiziente Zusammenarbeit zwischen den relevanten Akteuren zu schaffen, zu denen u. a. Online-Plattformen, die Werbewirtschaft und größere Werbetreibende gehören. Die große Herausforderung besteht darin, die Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft deutlich zu machen und zu nutzen. Ein geeigneter Rechtsrahmen ist notwendig, darf jedoch nicht zu zusätzlichen bürokratischen Belastungen für Unternehmen führen. Verantwortungsvoller Medienkonsum und die Heranziehung unterschiedlicher publizistischer Quellen können Fake News entgegenwirken.  

REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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