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EU-Today vom 24. Juni 2019

Topinformiert:  Mahrer: Österreichs Unternehmen profitieren überdurchschnittlich von Horizon 2020 +++  Strategische Agenda der EU: Europa muss Wettbewerbsfähigkeit steigern, Innovationspotenziale entfesseln und Digitalisierung als Chance statt als Bedrohung sehen 

Mahrer: Österreichs Unternehmen profitieren überdurchschnittlich von Horizon 2020 

Horizon 2020, das Programm zur Förderung von Forschung Innovation der EU, kommt in Österreich sehr gut an: Im EU-Vergleich beteiligen sich überdurchschnittlich viele rot-weiß-rote Unternehmen an Horizon 2020, das von 2014 bis 2020 läuft. Bis dato wurden schon 405 Millionen Euro (Stand März 2019) an Förderungen aus Horizon 2020 an österreichische Betriebe genehmigt. „Das zeigt die Dynamik und den Innovationsgeist unserer Betriebe“, betont WKÖ-Präsident Harald Mahrer.  

Durch die EU-Forschungsförderung haben Europa und Österreich im globalen Wettbewerb einen „wirksamen Hebel“, um Forschung und Innovation von der Grundlagenforschung über Prototypen bis hin zur Markteinführung zu unterstützen und die Anstrengungen in diesem Zukunftsbereich zu forcieren. Eine in Österreich besonders beliebte Programmschiene von Horizon 2020 ist das KMU-Instrument. Seit 2014 konnten Österreichs KMU 38,3 Millionen Euro durch das KMU-Instrument nach Österreich holen. Die Beteiligung an Horizon 2020 ermöglicht es den heimischen Unternehmen nicht nur, europäische Fördermittel für ihre Innovationsaktivitäten zu bekommen, sie führt vor allem auch zu einer Vernetzung mit anderen innovativen Unternehmen und Forschungspartnern in Europa. Die WKÖ ist gemeinsam mit dem Bund Auftraggeber der Informations-, Beratungs- und Betreuungsleistungen der FFG im Rahmen der europäischen und internationalen Programme. 


Strategische Agenda der EU: Europa muss Wettbewerbsfähigkeit steigern, Innovationspotenziale entfesseln und Digitalisierung als Chance statt als Bedrohung sehen 

Der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs hat mit der Annahme der Strategischen Agenda für die EU für 2019 bis 2024 vor dem Wochenende einige Weichen für die Zukunft Europas gestellt. Über die Besetzung der EU-Spitzenposten wird bei einem Sondergipfel am 30. Juni weiter beraten. Die Strategische Agenda soll den Rahmen für die Arbeiten der EU-Institutionen in den kommenden fünf Jahren bieten. Im Mittelpunkt stehen vier Hauptprioritäten: 1. Schutz der Bürgerinnen und Bürger und der Freiheiten, 2. Entwicklung einer soliden und dynamischen wirtschaftlichen Basis, 3. Verwirklichung eines klimaneutralen, grünen, fairen und sozialen Europas sowie 4. Förderung der Interessen und Werte Europas in der Welt.

Die EU-Chefs betonen in ihren Schlussfolgerungen u.a. die Bedeutung des Binnenmarkts als Schlüsselkomponente für Europas Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit. Europa müsse zudem digitale Souveränität besitzen, um die Potenziale des digitalen Wandels zu seinen Vorteilen zu nutzen. Gleichzeitig müssten die Investitionen in Kompetenzen und Ausbildung steigen bzw. mehr zur Förderung von Unternehmertum, Forschung und Innovation getan werden.

Die Wirtschaftskammer Österreich hat mit der „Agenda EU 2019-2024“ konkrete Vorschläge für die strategische Neuorientierung der Europäischen Union ausgearbeitet. Europa muss es gelingen, seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Innovationspotenziale zu entfesseln und die Digitalisierung als Chance statt als Bedrohung zu sehen. Um den EU-Binnenmarkt zu stärken, fordert die WKÖ − neben dem „Dauerbrenner Bürokratieabbau“ − eine europäische Vorabprüfung, wenn auf nationaler Ebene neue Dienstleistungsvorschriften festgelegt werden. Beim Zukunftsthema Innovation ist eine ausreichende Dotierung des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon Europa zentral. Wichtig ist auch, dass für die Ende 2019 auslaufenden Investitionsschutzabkommen zwischen EU-Ländern alternative Lösungen gefunden werden. 


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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