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EU-Today vom 21. Mai 2019

Topinformiert: Rabmer-Koller: Wählen gehen und Europas Zukunft mitgestalten! +++ Reduktion von Plastikmüll: Maßnahmen ökologisch und ökonomisch sinnvoll gestalten

Rabmer-Koller: Wählen gehen und Europas Zukunft mitgestalten!

„Die Europäische Union ist mehr als nur wirtschaftliche Integration und Binnenmarkt. Sie hat uns dauerhaften Frieden auf dem gesamten Kontinent gebracht und uns als Gemeinschaft zusammengeführt, die die Grundwerte Demokratie, Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit teilt“, betonte WKÖ-Vizepräsidentin und SMEunited-Präsidentin Ulrike Rabmer-Koller zum Abschluss der #SMEs4Europe Kampagne vor den anstehenden Europawahlen.

„Um globale Herausforderungen gemeinsam erfolgreich meistern zu können, brauchen Unternehmer und KMU ein starkes, vereintes und zukunftsorientiertes Europa.“ Um dies zu verwirklichen, betont Rabmer-Koller die Wichtigkeit der Teilnahme an den Wahlen zum Europäischen Parlament, die in Österreich am 26. Mai stattfinden. Unternehmer und Bürger Europas können dadurch direkt an der Gestaltung der europäischen Zukunft mitwirken. „KMU in ganz Europa profitieren von der europäischen Integration“, betont die KMU-Vertreterin, „Jahrzehntelanger Frieden bedeutet Sicherheit, Stabilität und Wohlstand“. 


Reduktion von Plastikmüll: Maßnahmen ökologisch und ökonomisch sinnvoll gestalten 

Der Rat hat heute eine neue Richtlinie verabschiedet, mit der die Herstellung und Benutzung von Einwegprodukten aus Plastik eingeschränkt wird. Im Fokus stehen die zehn Einwegprodukte aus Kunststoff, die in Europa am häufigsten an Stränden und im Meer gefunden werden. Zu den Maßnahmen zählen ein Verbot von Kunststoff in bestimmten Produkten, Reduktionsmaßnahmen, Kennzeichnungsvorschriften sowie Sensibilisierungsmaßnahmen.

Konkret sollen ab 2021 Produkte wie Wattestäbchen, Teller, Besteck, Strohalme oder Luftballonstäbe verboten werden. Hersteller von Kunststoffprodukten sollen im Rahmen der Erweiterten Herstellerverantwortung ihren Beitrag zu den Sammlungs- und Verwertungskosten der Produkte leisten. Als Zielvorgaben für Plastikflaschen haben die Mitgliedstaaten vereinbart, bis 2029 eine Sammelquote von 90 Prozent und bis 2025 einen Recyclinganteil von 25 Prozent zu erreichen, der bis 2030 auf 30 Prozent gesteigert werden soll.

Die WKÖ ist der Auffassung, dass Plastikverpackungen in der Natur und insbesondere im Meer nichts verloren haben. Gut funktionierende Abfallwirtschaftssysteme und Informations- als auch Sensibilisierungsmaßnahmen sind daher das Um und Auf. Allerdings sollte dabei gewährleistet werden, dass die sinnvollste Verpackung bzw. Verwendung sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht weiterhin zum Zuge kommen kann. Ob durch die geplanten Maßnahmen das Problem der Meeresverschmutzung tatsächlich an der Wurzel gepackt wird, wird sich erst zeigen.


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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