th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU-Today vom 21. März 2018

Topinformiert: GCP-Präsident Leitl: Lieber Handel als Handelskriege − Globale Wirtschaft trotz Krisen weiterhin positiv +++ Rabmer-Koller bei EU-Sozialpartnergipfel: Bedürfnisse von KMU müssen noch mehr beachtet werden

GCP-Präsident Leitl: Lieber Handel als Handelskriege − Globale Wirtschaft trotz Krisen weiterhin positiv

Die diesjährige Umfrage Global Economic Survey der globalen Kammernplattform Global Chamber Platform (GCP) zeigt, dass die Mitglieder der GCP zuversichtlich in das Jahr 2018 sehen: Sie rechnen mit einem starken Wachstum der Weltwirtschaft und einer Zunahme des Geschäftsvertrauens für das kommende Jahr. Zum ersten Mal seit der Durchführung dieser Umfrage nennen die GCP-Mitglieder Protektionismus und unzureichenden Zugang zu ausländischen Märkten als die größte Herausforderung für die Weltwirtschaft.

„Offene Märkte und berechenbare internationale Geschäftsbeziehungen sind wesentliche Voraussetzungen für einen weiteren globalen Aufschwung. Wenn Regierungen Unsicherheit im globalen Handel schaffen, setzen wir diese positive Entwicklung aufs Spiel. Insbesondere in Europa brauchen unsere Unternehmen Sicherheit, angefangen bei unseren künftigen wirtschaftlichen Beziehungen mit Großbritannien, aber auch im Hinblick auf den transatlantischen Bereich und unsere Wirtschaftspartner auf der ganzen Welt“, erklärte Christoph Leitl, Präsident der GCP sowie der WKÖ und der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES. „Darum brauchen wir eine vorausschauende Handelspolitik, die unseren geschäftlichen Realitäten und Bedürfnissen entspricht. Der Handel mit digitalen Waren und Dienstleistungen ist ein Paradebeispiel dafür, dass wir auf globaler Ebene mehr tun müssen. Und vor allem KMU müssen wir viel mehr unterstützen, wenn wir langfristig ein starkes globales Wachstum wollen.“

Die Umfrage Global Economic Survey 2018 wurde im Januar und Februar 2018 unter den Mitgliedern der globalen Kammernplattform Global Chamber Platform (GCP) durchgeführt. Die GCP bringt die 16 wichtigsten nationalen und transnationalen Kammerorganisationen aus aller Welt zusammen, und repräsentiert 100 Millionen Unternehmen mit einer Milliarde Beschäftigten.

Weitere Informationen


Rabmer-Koller bei EU-Sozialpartnergipfel: Bedürfnisse von KMU müssen noch mehr beachtet werden

„Europas KMU blicken laut unserem neuesten KMU Barometer trotz der aktuellen Unsicherheiten durch den Brexit zuversichtlich in die Zukunft,“ erklärte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME und WKÖ-Vizepräsidentin, heute in Brüssel beim Europäischen Sozialpartnergipfel mit EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. „Unsere KMU sind jedoch nach wie vor mit zahlreichen Hindernissen konfrontiert: Ein unvollständiger Binnenmarkt, rigide Arbeitsmärkte, Fachkräftemangel und fehlende Finanzmittel hindern sie daran, ihr volles Potenzial bei der Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätze zu erreichen.“

Die wichtigste aktuelle Herausforderung auf dem Arbeitsmarkt und für das Wachstum ist der Fachkräftemangel. Auch der aktuelle UEAPME KMU Barometer belegt dies: 63 Prozent der befragten österreichischen KMU sehen den Fachkräftemangel als zunehmendes Risiko für ihren Geschäftserfolg. „Wir fordern eine kontinuierliche Unterstützung für mehr berufliche Bildung und die Anpassung der Qualifikationen an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes. Unsere KMU brauchen Menschen mit technischen und digitalen Fähigkeiten sowie mehr Soft Skills ", betonte Rabmer-Koller. Auch das künftige EU-Budget (Mehrjähriger Finanzrahmen) muss KMU einen besseren Zugang zu Innovation und Kompetenzen ermöglichen.

Weitere Informationen


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

Wenn Sie das EU-Today regelmäßig zugeschickt bekommen wollen oder sich vom Verteiler streichen lassen möchten, mailen Sie an: eu@eu.austria.be

MEDIENINHABER: 
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz/Copyright/Haftung

Das könnte Sie auch interessieren

  • Erfolge Finanzpolitik

Gewinnfreibetrag: Steuervorteil für UnternehmerInnen

Bis zu 13 Prozent Ihres Gewinns bleiben steuerfrei mehr

  • Schwerpunkt Außenwirtschaft
  • News

Trendwende am Arbeitsmarkt mit den richtigen Maßnahmen unterstützen 

WKÖ-Gleitsmann: Entlastungen für Betriebe vorantreiben – Unternehmen als wichtiger Partner bei Beschäftigungsaktion 20.000 mehr