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EU-Today vom 8. Januar 2020

Topinformiert: Wirtschaft wünscht sich möglichst enge Anbindung des Vereinigten Königreichs an die EU – WKÖ bietet Betrieben mit Brexit-Infopoint weiterhin Information, Service und Beratung +++ Neue Risiken für europäische und heimische Wirtschaft – Betriebe brauchen stabile, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen 

Wirtschaft wünscht sich möglichst enge Anbindung des Vereinigten Königreichs an die EU – WKÖ bietet Betrieben mit Brexit-Infopoint weiterhin Information, Service und Beratung 

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte heute in einer Rede vor ihrem Treffen mit dem britischen Premierminister Boris Johnson, dass ohne eine Verlängerung der Übergangsphase nicht jeder Aspekt der künftigen Partnerschaft zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich vereinbart werden könne. Boris Johnson ist gegen eine Verlängerung der Brexit-Übergangsphase über 2020 hinaus. Das Ziel der EU sei laut von der Leyen die Unversehrtheit des Binnenmarktes und der Zollunion. Das Vereinigte Königreich verlässt voraussichtlich mit 31. Jänner 2020 die Europäische Union.

Das VK ist und bleibt ein wichtiger Handelspartner und Absatzmarkt für heimische Betriebe. Die WKÖ spricht sich daher für eine möglichst enge Anbindung des Vereinigten Königreichs an die EU, sprich ein umfassendes Nachfolgeabkommen, aus. Sollte ein umfassendes Abkommen in den nächsten elf Monaten nicht zu schaffen sein, sollte aus Sicht der Wirtschaft unbedingt die Möglichkeit genutzt werden, die Übergangsphase zu verlängern. Ansonsten droht eine Verlängerung der Zitterpartie, da die künftigen Rahmenbedingungen unklar sind. Die Wirtschaftskammer bietet heimischen Unternehmen mit dem Brexit-Infopoint weiterhin Information, Beratung und Service.


Neue Risiken für europäische und heimische Wirtschaft – Betriebe brauchen stabile, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen

Führende europäische Wirtschaftsforschungsinstitute sehen für die europäische Wirtschaft 2020 positive Trends - aber auch neue Risiken: Laut dem heute veröffentlichten Eurozone Economic Outlook soll die Wirtschaft im Eurogebiet in den ersten beiden Quartalen des neuen Jahres jeweils 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal wachsen. Neue Prognoserisiken ergeben sich aus dem Konflikt zwischen USA und Iran und den Streiks in Frankreich. Bestehende Risiken aufgrund des Brexits und der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China sind laut Studie etwas zurückgegangen.

Laut dem aktuellen WKÖ-Wirtschaftsbarometer schätzen österreichische Betriebe ihre Geschäftsaussichten weniger optimistisch ein als noch im Frühjahr 2019. Die konjunkturelle Eintrübung und hohe Risiken lasten auf der Stimmung. Österreichs Wirtschaft steht im internationalen Vergleich gut da. Diese solide Basis braucht jetzt stabile, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen. 


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU Representation WKÖ

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