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EU-Today vom 21. November 2019

Topinformiert: Handelsabkommen mit Singapur in Kraft – Kleine Exportnation wie Österreich profitiert besonders +++ Umfrage bestätigt Bedeutung von Freihandelsabkommen für Europas Unternehmen – Internationale Handelsabkommen öffnen neue Märkte u.a. für unsere KMU

Handelsabkommen mit Singapur in Kraft – Kleine Exportnation wie Österreich profitiert besonders 

Heute tritt das neue EU-Handelsabkommen mit Singapur in Kraft. Es ist das erste präferenzielle Handelsabkommen, das die EU mit einem ASEAN-Mitglied abgeschlossen hat. Knapp ein Drittel des Handels zwischen der EU und der ASEAN entfällt auf Singapur, womit das Land der größte Partner für die EU ist.

Das Abkommen zwischen der EU und Japan, welches im Februar dieses Jahres in Kraft getreten ist, zeigt, dass Handelsabkommen wirken: Seit Inkrafttreten stiegen die heimischen Exporte um über zehn Prozent − gegenüber drei Prozent bei den heimischen Gesamtexporten im selben Zeitraum. Gerade eine kleine Exportnation wie Österreich profitiert enorm von Abkommen wie dem mit Japan oder Singapur. Denn jeder zweite Arbeitsplatz in Österreich hängt direkt oder indirekt am Export.


Umfrage bestätigt Bedeutung von Freihandelsabkommen für Europas Unternehmen – Internationale Handelsabkommen öffnen neue Märkte u.a. für unsere KMU

Eine Umfrage des Europäischen Ausschusses der Regionen und der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES unter Vertretern von Handelskammern und Interessengruppen bestätigt die Bedeutung der Freihandelsabkommen für die Unternehmen: Die Abschaffung der Zölle, ein besserer Marktzugang für EU-Dienstleister und der Zugang zu Zwischenprodukten wurden als Hauptvorteile genannt. Die Umfrageteilnehmer forderten konkretere Informationen über die Nutzung von Handelsabkommen sowie den Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen auf ausländischen Märkten.

Die Komplexität der Herausforderungen macht laut Analyse deutlich, dass eine breite Einbeziehung der Interessengruppen notwendig ist. Dabei wurde von den Befragten auf die besondere Rolle der Handelskammern hingewiesen, um die Vorteile der Handelsabkommen zu lokalen und regionalen Unternehmen zu bringen.

Die WKÖ befürwortet den Abschluss ambitionierter Handelsabkommen, die die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im internationalen Handel verbessern und mehr Rechtssicherheit schaffen. Ein möglichst ungehinderter Zugang zu Auslandsmärkten ist vor allem für KMU entscheidend. Für sie ist es besonders herausfordernd, in neue Märkte vorzudringen, da damit häufig bürokratische Hindernisse und nicht selten die Einhebung von Spitzenzöllen verbunden sind. Internationale Handelsabkommen schaffen Abhilfe.

REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU Representation WKÖ

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