th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

EU-Today vom 7. Oktober 2019

Topinformiert: Kreislaufwirtschaft: Neue Maßnahmen müssen ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein +++ Vorbereitungen auf COP25 Klimakonferenz laufen – Alle führenden Wirtschaftsräume müssen an einem Strang ziehen

Kreislaufwirtschaft: Neue Maßnahmen müssen ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein 

Der Rat der Umweltminister hat die Europäische Kommission aufgefordert, einen langfristigen Rahmen mit einer gemeinsamen Vision für eine Kreislaufwirtschaft vorzulegen und einen neuen Aktionsplan mit gezielten Maßnahmen anzunehmen. In seinen Schlussfolgerungen „Mehr Kreislaufwirtschaft – Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft“ betont der Rat, dass dank der Ökodesign-Grundsätze mehr energieverbrauchsrelevante Produkte energieeffizienter werden. Die Kommission solle bewerten, ob die Grundsätze auf neue Produktgruppen angewandt werden könnten (etwa Informations- und Kommunikationstechnologie).

Österreichs Wirtschaft zählt zu den Taktgebern im Bereich der Abfallwirtschaft. Dennoch muss sichergestellt sein, dass die Ziele wirtschaftlich und technisch umsetzbar sowie ökologisch sinnvoll sind. Die Schere zwischen Vorreitern und Nachzüglern bei den Mitgliedstaaten darf nicht noch weiter auseinandergehen. Dies würde auch für ambitionierte Staaten Wettbewerbsnachteile mit sich bringen, da eine ehrgeizige Abfallbewirtschaftung mit spürbaren Kosten und Bürokratieaufwendungen verbunden ist.


Vorbereitungen auf COP25 Klimakonferenz laufen – Alle führenden Wirtschaftsräume müssen an einem Strang ziehen 

Die Umweltminister haben Schlussfolgerungen zu den Vorbereitungen für die COP25 Klimakonferenz in Santiago de Chile (2. bis 13. Dezember 2019) angenommen. Der Rat bekräftigt, wie wichtig es ist, die globalen Klimaschutzmaßnahmen zu verstärken. Die EU setze die Abkoppelung ihres Wirtschaftswachstums von ihren Emissionen erfolgreich fort: Von 1990 bis 2017 ist die Wirtschaft der EU um 58 Prozent gewachsen, während die Treibhausgasemissionen um 22 Prozent gesunken sind.

Aus Sicht der Wirtschaftskammer Österreich ist für ein nachhaltiges Europa ein konsequentes Eintreten für Klimaschutz und Dekarbonisierung, vor allem auf globaler Ebene, das Um und Auf. Klimaschutz hat nur dann eine Chance, wenn alle führenden Wirtschaftsräume an einem Strang ziehen. Für die Sektoren, die an den Emissionen den größten Anteil haben − z.B. die Strom-, Stahl- und Zementerzeugung − muss ein weltweiter CO2-Preis gelten. Dadurch gibt es kein geografisches Ausweichen in ein Land ohne CO2-Kosten mehr, sondern nur noch das Vorantreiben technologischer Lösungen zur Emissionsreduktion. 


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU Representation WKÖ

Wenn Sie das EU-Today regelmäßig zugeschickt bekommen wollen oder sich vom Verteiler streichen lassen möchten, mailen Sie an: eu@eu.austria.be

MEDIENINHABER: 
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz/Copyright/Haftung

Das könnte Sie auch interessieren

SPIK - SozialPolitik Informativ & Kurz

Newsletter Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit 2.8.2019 mehr

Karte, Kreditkarte, Tastatur, Geld, Kartengeld, Computer, Online, Shopping, Visa, Online Handel, Handel, kaufen, verkaufen, shoppen, einkaufen,

Wirtschaftskammer begrüßt längere Umsetzungspflicht für neue Online-Zahlungsregeln

Kopf: Angemessener Zeitraum für technische Adaptierungen in den Betrieben - Wirtschaftskammer-Serviceseite informiert mehr