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EU-Today vom 20. November 2018

Topinformiert: WKÖ-Vizepräsidentin Rabmer-Koller: KMU als die positive Kraft in Europa und Österreich +++ EU-Kunststoffstrategie: Kommission begrüßt freiwillige Industriezusagen – Chancen für heimische Unternehmen

WKÖ-Vizepräsidentin Rabmer-Koller: KMU als die positive Kraft in Europa und Österreich

Zehn Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise und der Verabschiedung des Small Business Acts präsentierte die Europäische Kommission heute auf der KMU-Vollversammlung 2018 im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft ihre neue KMU-Studie. Bei der Präsentation, die gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck im Rahmen einer Pressekonferenz erfolgte, erklärte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des europäischen KMU-Verbands SMEunited und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, heute in Graz: „Die Studie zeigt deutlich, dass unsere KMU das Rückgrat der europäischen Wirtschaft sind und an Stärke gewinnen. Klein- und Mittelbetriebe sind der Motor für Wachstum und neue Arbeitsplätze in Europa sowie in Österreich.“

Die positive Entwicklung wird voraussichtlich anhalten. Es zeichnen sich allerdings auch Risken vor allem in Form internationaler Spannungen und des BREXIT ab. „Wir müssen daher jetzt handeln, die richtigen Rahmenbedingungen setzen und Unternehmertum attraktiver machen. Heute den Fachkräftebedarf von morgen sichern, Innovationen ankurbeln, unternehmerisches Denken bereits in der Grundschule fördern, Digitalisierung zur Chance machen und für KMU bürokratiebefreite Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen — das sind die Gebote der Stunde, die wir angehen müssen“, forderte Rabmer-Koller. 


EU-Kunststoffstrategie: Kommission begrüßt freiwillige Industriezusagen – Chancen für heimische Unternehmen

Als Teil des Übergangs zu einer stärker kreislauforientierten Wirtschaft verabschiedete die Europäische Kommission ihre Kunststoffstrategie, um einerseits Umweltbelastung durch Kunststoffe zu verringern und gleichzeitig Wachstum und Innovation zu fördern. Im Rahmen dieser Kunststoffstrategie hatte die Kommission die Selbstverpflichtungskampagne ins Leben gerufen. Eine heute veröffentlichte Bewertung der EU-Kommission zeigt, dass sich Europas Unternehmen in der EU in erheblichem Maße beim Kunststoffrecycling engagieren. Die vorläufige Analyse deutet darauf hin, dass die Recyclingunternehmen entsprechend ihren Zusagen genügend recycelte Kunststoffe bereitstellen würden, um das EU-Ziel bis 2025 zu erreichen. Die Nachfrage nach recycelten Kunststoffen könnte rasch steigen, wenn hochwertiges Material in stabilen Mengen und zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung steht. 

Laut Kommission besteht dennoch weiterhin Handlungsbedarf, bis das Ziel eines gut funktionierenden EU-Markts für recycelte Kunststoffe erreicht ist. Insbesondere die derzeitige Nachfrage nach recycelten Kunststoffen sollte demnach ausgebaut werden. Mitgliedsstaaten wie Österreich, die über ein etabliertes und gut funktionierendes Recyclingsystem verfügen, können die Kunststoffstrategie als Chance für Forschung und Entwicklung nutzen. Heimische Unternehmen können ihr Know-how im Abfallwirtschafts- und Recyclingmanagement über die Grenzen hinaus einsetzen und nutzen. 

Zur weiteren Unterstützung der Strategie wurde auch der momentan in Verhandlung stehende Richtlinienentwurf zur Reduktion von Einwegkunststoffen vorgelegt. Die geplante Richtlinie hat zum Ziel, die Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt, insbesondere das Meeresmilieu, und auf die menschliche Gesundheit zu vermeiden und zu vermindern.

Die österreichische Wirtschaft unterstützt grundsätzlich die Bemühungen der Europäischen Kommission, den Abfalleintrag in die Meere zu vermindern, jedoch wird hier das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt und das eigentliche Ziel, das Wegwerfen von Müll zu vermeiden, nicht erreicht. Dies wird nur durch eine funktionierende Abfallerfassung und Umweltbewusstsein der Menschen erreicht werden können. 


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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