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EU-Today vom 19. September 2017

Topinformiert: Mehr Cybersicherheit für Europa +++ Kommission evaluiert Definition von Nanomaterialien

Mehr Cybersicherheit für Europa 

Im Rahmen der Rede zur Lage der Union von EU-Kommissionspräsident Juncker vergangene Woche legte die Kommission heute ihre neuesten Vorschläge zu Cybersicherheit und Daten vor. Zur Erschließung des vollen Potenzials der europäischen Datenwirtschaft schlägt die Kommission neue Vorschriften für den freien Fluss nicht personenbezogener Daten in der EU vor. Eine EU-Agentur für Cybersicherheit soll die Mitgliedstaaten künftig beim Umgang mit Cyberangriffen unterstützen. 

Außerdem plant die Kommission, ein europäisches System zur Zertifizierung der Cybersicherheit einzuführen, um zu gewährleisten, dass digitale Produkte und Dienstleistungen „cybersicher“ sind. Um Österreich als attraktiven Standort für digitales Wirtschaften zu positionieren, gilt es zum einen, die besten Bedingungen für den Auf- und Ausbau moderner Kommunikationsinfrastruktur zu schaffen, zum anderen durch einen modernen Datenschutzrahmen und kooperativen Ansatz zur Vorbeugung und Bekämpfung von Cyberkriminalität die Risiken für physische Infrastrukturen sowie die darüber transportierten Daten so gering wie möglich zu halten.  

Der Schutz unternehmensinterner Infrastrukturen vor Spionage und Internetkriminalität ist Voraussetzung für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Digitalisierung. 

Weitere Informationen


Kommission evaluiert Definition von Nanomaterialien 

Auf dem Gebiet der Nanotechnologie gibt es sehr rasche Fortschritte, was aus Sicht der Kommission entsprechende Regulierungen erforderlich macht.  Die Empfehlung 2011/696 enthält eine Definition von Nanomaterialien. Eine erste technisch-wirtschaftliche Bewertung hat ergeben, dass diese Empfehlung bzw. die in ihr enthaltene Definition überarbeitet werden sollte. Vor allem bestehen nach Auffassung der Kommission Schwierigkeiten bei der unmittelbaren Anwendung der Definition bzw. bei der Abgrenzung ihres Anwendungsbereichs. 

In Form einer Roadmap hat die Kommission die weitere Vorgehensweise zur Überarbeitung der Empfehlung dargelegt. Interessenträger können bis 13. Oktober eine erste Rückmeldung auf die Roadmap einbringen. Umfangreiche Stellungnahmen sind in einem weiteren Schritt möglich, sobald die entsprechende öffentliche Konsultation anläuft. Die WKÖ wird sich zu diesem Prozess möglichst frühzeitig einbringen. 

Weitere Informationen


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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