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EU-Today vom 18. Juli 2018

Topinformiert: Vorläufige Schutzmaßnahmen für bestimmte Stahlimporte treten morgen in Kraft – EU muss europäische und österreichische Wirtschaftsinteressen verteidigen +++ Europäische Fonds für strategische Investitionen (EFSI): Österreichische Unternehmen profitieren

Vorläufige Schutzmaßnahmen für bestimmte Stahlimporte treten morgen in Kraft – EU muss europäische und österreichische Wirtschaftsinteressen verteidigen

Die Europäische Kommission hat heute vorläufige Schutzmaßnahmen betreffend die Einfuhren einer Reihe von Stahlerzeugnissen angekündigt. Die Maßnahmen, die ab morgen in Kraft treten, betreffen die zusätzlichen Einfuhren von Stahl aus Drittländern auf den EU-Markt als Folge der kürzlich auferlegten US-Zölle. Die europäische Stahl- und Aluminiumwirtschaft soll damit vor „Umwegimporten“ aus aller Welt geschützt werden. Die traditionellen Einfuhren von Stahlerzeugnissen werden nicht beeinträchtigt.

Die Maßnahmen sind im Einklang mit den bilateralen und multilateralen Verpflichtungen der EU und können bis zu 200 Tage aufrecht gehalten werden. Die Kommission will in der Zwischenzeit Rückmeldungen von Betroffenen sammeln und spätestens Anfang 2019 Schlüsse aus den Erkenntnissen ziehen.  Ein Handelskrieg bringt am Ende nur Verlierer. Klar ist aber auch, dass die EU die europäischen und damit auch die österreichischen Wirtschaftsinteressen verteidigen und Gegenmaßnahmen setzen muss. Europa ist hier gut vorbereitet und hat die Unterstützung der österreichischen Wirtschaft.


Europäische Fonds für strategische Investitionen (EFSI): Österreichische Unternehmen profitieren

Der Europäische Fonds für strategische Investitionen (EFSI) hat laut Zahlen der Europäischen Kommission seit Juli 2015 in der EU zusätzliche Investitionen in Höhe von 335 Milliarden Euro mobilisiert. Der EFSI ist das Kernstück der Investitionsinitiative der Europäischen Kommission. Mit der Verlängerung des EFSI bis Ende 2020 sollen statt der bis 2018 veranschlagten 21 Milliarden Euro insgesamt 33,5 Milliarden Euro von der Europäischen Kommission und der EIB für aussichtsreiche Investitionsvorhaben zur Verfügung gestellt werden.

Auch wenn EFSI-Mittel in anderen europäischen Ländern noch stärker als in Österreich in Anspruch genommen werden: Österreichische Unternehmen profitieren vom EFSI. Bisher haben Projekte im Wert von 1.257 Millionen Euro in Österreich stattgefunden, die voraussichtliche Folgeinvestitionen in der Höhe von 3,9 Milliarden Euro auslösen sollen. Unter den österreichischen Projekten befinden sich Windenergie-, Lebensmittelindustrie-, Forschungs- und Innovations-, Finanzierungs- sowie Infrastrukturprojekte.

REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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