th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU-Today vom 18. März 2019

Topinformiert: Zehn Jahre erfolgreicher praktischer Austausch mit Erasmus für Jungunternehmer +++ Europäischer Innovationsrat unterstützt europäische Unternehmen, Innovation Leader zu werden

Zehn Jahre erfolgreicher praktischer Austausch mit Erasmus für Jungunternehmer 

Eine Veranstaltung der Europäischen Kommission in Kooperation mit den Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES feiert heute zehn Jahre Erasmus für Jungunternehmer. Eine Informationsbroschüre ist ebenso ab heute online. Seit das Programm 2009 ins Leben gerufen wurde, haben fast 16.000 Teilnehmer an dem Austauschprogramm teilgenommen (davon bereits über 110 aus Österreich).

Das EU-Programm unterstützt Unternehmensgründer und Jungunternehmer dabei, Kompetenzen zu erwerben und ein internationales Netzwerk aufzubauen. Jungunternehmer reisen in ein anderes Land der EU und arbeiten dort in einem kleinen bzw. mittleren Unternehmen zusammen mit erfahrenen Unternehmern. Die EU unterstützt die Jungunternehmer mit einem finanziellen Zuschuss. Teilnehmen können Personen, die fest vorhaben, ein eigenes Unternehmen zu gründen, oder die innerhalb der letzten drei Jahre eines gegründet haben. Als Gastunternehmer kommen alle Unternehmer in Frage, die in der EU ein Unternehmen besitzen oder leiten. Die Vermittlung erfolgt mit Hilfe von Vermittlungsstellen, in Österreich ist das die Junge Wirtschaft − WKÖ.


Europäischer Innovationsrat unterstützt europäische Unternehmen, Innovation Leader zu werden

Europa muss seine Innovations- und Risikofähigkeit verbessern, um auf dem zunehmend durch neue Technologien definierten Weltmarkt zu bestehen. Der von der Juncker-Kommission Ende 2017 eingeführte Europäische Innovationsrat (European Innovation Council, EIC) verfolgt insbesondere die Zielsetzung, dass sich aus Europas wissenschaftlichen Entdeckungen Unternehmen entwickeln, die rascher in größerem Maßstab tätig werden können.

Der EIC, der sich seit 2017 in der Pilotphase befindet, soll 2021 im Rahmen des nächsten EU-Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon Europe dauerhaft starten. Die Kommission hat heute angekündigt, dass von 2019-2020 im Zuge einer Intensivierung der Pilotphase über zwei Milliarden Euro in die Innovationskette fließen sollen, um fortgeschrittene Technologien aus der Forschungsbasis heraus sowie eine Anschubfinanzierung zur Förderung von Start-ups und KMU bei der Entwicklung und Unterstützung von Innovationen zu unterstützen.

Im Rahmen der ab Juni verfügbaren Anschubfinanzierung werden Unternehmen Zugang zu einer Mischfinanzierung (Finanzhilfen und Beteiligungen) von bis zu 15 Millionen Euro erhalten. Europa kann nur mit neuen Innovationsmethoden neue Wege gehen, wettbewerbsfähig bleiben und digitale Herausforderungen meistern. Entsprechende Rahmenbedingungen und Maßnahmen wie der EIC unterstützen europäische Unternehmen dabei Innovation Leader zu werden.


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

Wenn Sie das EU-Today regelmäßig zugeschickt bekommen wollen oder sich vom Verteiler streichen lassen möchten, mailen Sie an: eu@eu.austria.be

MEDIENINHABER: 
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz/Copyright/Haftung


Das könnte Sie auch interessieren

  • News
Europa

Rabmer-Koller: Europa braucht mehr Unternehmergeist

Die Unterzeichnung der „Entrepreneurship Declaration“ als wichtiges Signal für mehr Unternehmertum und KMU freundlichere Rahmenbedingungen mehr