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EU-Today vom 17. Juni 2019

Topinformiert: Zentralasien-Strategie kann heimischen Unternehmen Zutritt zu Wachstumsmärkten öffnen +++ Bericht verzeichnet mehr Handels- und Investitionshemmnisse – Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bringen fairen Wettbewerb

Zentralasien-Strategie kann heimischen Unternehmen Zutritt zu Wachstumsmärkten öffnen 

Der Rat für Auswärtige Angelegenheiten hat heute Schlussfolgerungen zur neuen Strategie der EU für Zentralasien angenommen. Der Schwerpunkt der neuen Strategie liegt auf der Förderung von Resilienz, Wohlstand und regionaler Zusammenarbeit mit den Ländern Kasachstan, der Kirgisischen Republik, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Der Rat unterstreicht, dass er für den Abschluss und die Umsetzung ehrgeiziger, erweiterter Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (EPKA) mit den interessierten Ländern der Region eintritt.

Zentralasien gehört zu den Wachstumsregionen der Welt, was Chancen für innovative österreichische Unternehmen eröffnet. Für 2019 rechnen Experten mit einem Wirtschaftswachstum in Zentralasien von 4,3 Prozent. Der Warenaustausch zwischen Österreich und den zentralasiatischen Ländern lag in den ersten neun Monaten 2018 etwas über 1,3 Milliarden Euro. Zentralasien bietet vielfältige Kooperationschancen, beispielsweise in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Infrastruktur, Logistik, Umwelttechnik, Chemie und Leichtindustrie. Die ambitionierten Ziele für Digitalisierung und Importsubstituierung eröffnen Chancen für Anbieter von Anlagen zur Industriemodernisierung. Grüne Technologien sind ein Wachstumsmarkt. 


Bericht verzeichnet mehr Handels- und Investitionshemmnisse – Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bringen fairen Wettbewerb 

Laut neuestem Bericht über Handels- und Investitionshindernisse der Europäischen Kommission wurden 2018 in Ländern außerhalb der EU 45 neue Handelshemmnisse geschaffen. Damit gelten in 59 Ländern derzeit insgesamt 425 derartige Maßnahmen. Sie kosten die europäischen Unternehmen jedes Jahr Milliarden von Euro.

Die Bemühungen der EU zur Durchsetzung der bestehenden internationalen Handelsregeln bringen laut Bericht Ergebnisse: Im Rahmen der verbesserten Marktzugangsstrategie der EU beseitigte die Kommission in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und Unternehmen im letzten Jahr 35 Handelshemmnisse, unter anderem in China, Japan, Indien und Russland. Diese Maßnahmen erfassten acht Sektoren, beispielsweise Fahrzeuge, Textilien und Lederwaren, Weine und Spirituosen.

Als kleines Land ist Österreich auf den Handel mit anderen Ländern angewiesen. Es bedarf der notwendigen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für österreichische und europäische Unternehmen, damit diese im Ausland erfolgreich sein können.

REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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