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EU-Today vom 17. Dezember 2018

Topinformiert: WKÖ zu COP24 in Katowice: Drei Jahre nach Pariser Klimavertrag macht sich Ernüchterung breit − Europa muss Blueprint für wirtschaftlich attraktives, nachhaltiges Energiesystem liefern +++ EU-Bericht bestätigt Beschäftigungsplus − Gute Arbeitsmarktlage für Arbeitsmarktreformen nutzen

WKÖ zu COP24 in Katowice: Drei Jahre nach Pariser Klimavertrag macht sich Ernüchterung breit − Europa muss Blueprint für wirtschaftlich attraktives, nachhaltiges Energiesystem liefern 

Die Weltklimakonferenz in Katowice hat trotz Verlängerung nur zu einem Minimalkompromiss geführt. „Man konnte sich nur über die groben Regelungen des Pariser Abkommens einigen, der Rest bleibt aufgeschoben“, erklärte Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der WKÖ, in einer ersten Reaktion.

Die EU zeigte sich unter österreichischer Ratspräsidentschaft entschlossen, den Weg in Richtung Dekarbonisierung bis zur zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts zu gehen. Die EU bleibt weiterhin der einzige Raum der Erde, der immer an seinen Verpflichtungen festgehalten hat und diese konsequent zur Umsetzung bringt. Kein anderer Wirtschaftsraum hat eine mit dem minus-40 Prozent-Ziel vergleichbare Zusage gegeben. „Leider mehren sich die Staaten, die Klimaschutz als Wachstumsbremse sehen. Ihnen müssen wir Europäer zeigen, wie Klimaschutz als Innovationsmotor wirken und die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes davon profitieren kann. Wenn Europa den Blueprint für ein wirtschaftlich attraktives, nachhaltiges Energiesystem liefert, werden andere Staaten am ehesten folgen“, ergänzt er. 

Österreich ist mit seiner Energie- und Klimastrategie vom Mai 2018 bestens gerüstet, den Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie auf sehr hohem Niveau zu demonstrieren. Will Österreich auf seinem Reduktionspfad weiter erfolgreich sein, werden wir Investitionen und daher auch Investitionsanreize benötigen.


EU-Bericht bestätigt Beschäftigungsplus − Gute Arbeitsmarktlage für Arbeitsmarktreformen nutzen 

Die heute veröffentlichte Winterausgabe des vierteljährlichen Berichts über Beschäftigung und soziale Entwicklung in Europa (ESDE) bestätigt die insgesamt positive Entwicklung des europäischen Arbeitsmarktes. Die Gesamtbeschäftigung erreichte im dritten Quartal 2018 einen neuen Rekordwert von 239,3 Millionen Menschen.

Der größte Anteil an neuen Arbeitsplätzen besteht aus Festanstellungen und Vollzeitstellen. Die Beschäftigungsquote stieg weiter in Richtung des Ziels der Strategie Europa 2020 und erreichte im zweiten Quartal 2018 73,2 Prozent. Mit einem Plus von 75.000 Beschäftigten im Vorjahresvergleich ist die Lage auf dem heimischen Arbeitsmarkt dank unserer erfolgreichen österreichischen Betriebe weiter im Höhenflug. Den Betrieben fällt es jedoch immer schwerer, ihre offenen Stellen zu besetzen. Arbeitsmarktreformen sind dringender denn je, damit sich der Fachkräftemangel nicht zu einem ernsthaften Wachstumsproblem entwickelt.

REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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