th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU-Today vom 16. Mai 2018

Topinformiert: Studie analysiert institutionelle Auswirkungen des Brexit – Wirtschaft für möglichst weitreichenden gegenseitigen Marktzugang +++ Wirtschaft unterstützt Regierung bei rascher Ratifizierung von CETA

Studie analysiert institutionelle Auswirkungen des Brexit – Wirtschaft für möglichst weitreichenden gegenseitigen Marktzugang 

Eine neue Studie, die von der Fachabteilung für Bürgerrechte und konstitutionelle Fragen des Europäischen Parlaments in Auftrag gegeben wurde, analysiert die institutionellen Auswirkungen eines möglichen Abkommens über die künftigen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich bei einer „engen Zusammenarbeit“. Vereinbarungen über „enge Zusammenarbeit“ beinhalten ein starkes Streben nach wirtschaftlicher Integration, das in der Praxis auf einer hohen Angleichung des Drittlands an den einschlägigen Besitzstand der Union beruht. Die Studie zieht die Schlussfolgerung, dass das VK bei einer engen Zusammenarbeit auch institutionell weiterhin eng mit der EU verflochten wäre und weniger Unabhängigkeit erhalten würde, als mit dem Brexit angestrebt.  

Als Rahmen für die künftigen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen ist aus Sicht der Wirtschaft ein möglichst weitreichender gegenseitiger Marktzugang notwendig. Das Wunschmodell der österreichischen Wirtschaft ist ein Zugang zum EU-Binnenmarkt, nach Vorbild des Europäischen Wirtschaftsraums. Gleichzeitig spricht sich die WKÖ aber gegen einen Binnenmarkt à la carte (d.h. freier Waren-, Dienstleistungs-, Kapitalverkehr ohne freien Personenverkehr) aus. 


Wirtschaft unterstützt Regierung bei rascher Ratifizierung von CETA 

Die österreichische Wirtschaft steht „voll und ganz“ hinter dem heutigen Regierungsbeschluss, mit dem der Weg für eine rasche Ratifizierung des EU-Handelsabkommen mit Kanada - kurz CETA - durch den Nationalrat freigemacht wird. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Jürgen Roth, halten dazu fest: „Noch die letzte Regierung unter Führung der SPÖ hat - völlig zu Recht - grünes Licht für den Abschluss von CETA gegeben. Nun geht es darum, diesen Weg zu Ende zu gehen und CETA in vollem Umfang anzuwenden.“

Seit Ende September des Vorjahres ist der überwiegende Teil des Abkommens mit Kanada in Kraft, nach der Ratifizierung durch alle EU-Staaten kann er zur Gänze in Kraft gesetzt werden. Die jetzige Panikmache um CETA sei völlig fehl am Platz und werde auf Kosten der Konsumenten und der Beschäftigten von exportorientierten Unternehmen betrieben, kritisiert Leitl. Von CETA dürfen sich in Österreich vor allem Unternehmen - und deren Beschäftigte - aus den Bereichen Maschinenbau, Metallwaren aus der Gießereiindustrie sowie Betriebe aus der Nahrungs- und Genussmittelindustrie zusätzliche Geschäftschancen versprechen.

REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

Wenn Sie das EU-Today regelmäßig zugeschickt bekommen wollen oder sich vom Verteiler streichen lassen möchten, mailen Sie an: eu@eu.austria.be

MEDIENINHABER: 
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz/Copyright/Haftung

Das könnte Sie auch interessieren

  • Erfolge Finanzpolitik

KMU-Paket

Übersicht der Maßnahmen mehr

  • 2013

Flugfelder-Grenzüberflugsverordnung 2013

Stellungnahme der Wirtschaftskammer, August 2013 mehr