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EU-Today vom 14. Januar 2019

Topinformiert: Einen Tag vor Brexit-Abstimmung − Unternehmen brauchen Klarheit über Austrittsszenario +++ Wirtschaftskammer und BMEIA unterzeichnen Memorandum mit den Wirtschaftskammern der Westbalkanstaaten

Einen Tag vor Brexit-Abstimmung − Unternehmen brauchen Klarheit über Austrittsszenario 

Der Ausgang der morgigen Abstimmung über das Brexit-Austrittsabkommen im britischen Parlament ist nach wie vor ungewiss − ein Nein ist wahrscheinlich. Die britische Premierministerin Theresa May wird heute Nachmittag vor dem Unterhaus eine Erklärung zu ihrem Brexit-Deal abgeben.

In einem gemeinsamen Brief an May bekräftigten die Präsidenten der EU-Kommission Juncker bzw. des Rates Tusk, heute die Position der Europäischen Union: Sie seien beide bereit, das Austrittsabkommen zu unterzeichnen, sobald das britische Parlament zugestimmt habe. Das Abkommen stelle einen fairen Kompromiss dar und ziele darauf ab, einen geordneten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union zu gewährleisten, und die negativen Folgen des Brexit zu begrenzen.

Die Wirtschaftskammer Österreich unterstützt unsere Betriebe durch gezielte Informationen bei ihren Vorbereitungen auf den Brexit. Europas und Österreichs Unternehmer wissen nicht, was sie erwartet. Planungsunsicherheit führt zu zögerlicher Investitionstätigkeit, Verschiebung geplanter Anschaffungen und letztendlich Abwendung vom britischen Markt. Unsere Unternehmen brauchen daher so rasch wie möglich Klarheit über das Austrittsszenario.


Wirtschaftskammer und BMEIA unterzeichnen Memorandum mit den Wirtschaftskammern der Westbalkanstaaten

„Wir als gemeinsame Wirtschaftsregion, das sind künftig 900.000 Unternehmen am Westbalkan und in Österreich. Unser Ziel ist eine richtungsweisende Anbindung des Westbalkans an Gesamteuropa, denn das ist in Hinblick auf eine gemeinsame europäische Perspektive unumgänglich. Deshalb stellen wir die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftskammern der Westbalkan-Staaten auf eine vollkommen neue Ebene und etablieren eine gut organisierte regionale Drehscheibe. Investitionen, die Digitalisierung und Qualifizierung sind die Kernthemen der künftigen Zusammenarbeit und sie sind die Basis für wirtschaftlichen Wohlstand am Westbalkan“, betonte heute WKÖ-Präsident Harald Mahrer in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Außenministerin Karin Kneissl und Marko Cadez, Präsident der Wirtschaftskammer Serbien und derzeitiger Vorsitzender des Westernbalkan Chambers Investment Forum (CIF).

Unterzeichnet wurde im weiteren Beisein der Wirtschaftskammer-Präsidenten von Albanien, Bosnien-Herzegowina, des Kosovo, Mazedonien sowie Montenegro ein gemeinsames Abkommen, das auf den Aufbau einer tragfähigen Struktur der Berufsbildung nach dem Vorbild der dualen Ausbildung am Westbalkan zielt. Gleichzeitig wird die WKÖ im Rahmen eines Know-How-Transfers ihr europaweit ausgezeichnetes Programm „KMU Digital“− das Unternehmen durch Beratung, Weiterbildungsangebote und Potentialanalysen bei der digitalen Transformation hilft − als Best Practice zur Verfügung stellen.


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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