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EU-Today vom 12. März 2019

Topinformiert: Rabmer-Koller: Zugang zu Finanzmitteln nach wie vor Hürde für Europas KMU +++ EU-Finanzminister halten Orientierungsaussprache zu Digitalsteuer − langfristige Lösung auf internationaler Ebene wichtig für Chancengleichheit

Rabmer-Koller: Zugang zu Finanzmitteln nach wie vor Hürde für Europas KMU 

Diese Woche setzt der Europäische KMU-Verband SMEunited seine Kampagne für die Europawahl mit einem Fokus auf KMU und Finanzierung fort. „Europa kann seine Wettbewerbsfähigkeit nur steigern, wenn alle Unternehmen den Übergang zu neuen digitalen und nachhaltigen Technologien meistern und auch unsere kleinen und mittleren Unternehmen ihre Innovations- und Digitalisierungsvorhaben finanzieren können“, betont Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin von SMEunited und WKÖ-Vizepräsidentin.

Um die digitale Transformation erfolgreich bewältigen zu können, braucht es Investitionen in innovative Technologien, eine hochleistungsfähige Infrastruktur und in Fachkräfte mit den nötigen Qualifikationen für die Arbeitswelt von morgen. Ein leichterer Zugang zu Finanzmitteln ist daher der Schlüssel, um diese Vorhaben auch realisieren zu können.

Da KMU mehrheitlich auch weiterhin auf Bankenfinanzierung angewiesen sind, besteht hier jedenfalls Handlungsbedarf: SMEunited fordert weitere Anstrengungen, um die Fähigkeit der Banken zur Finanzierung der Realwirtschaft zu erhöhen. Zudem bedarf es einer angepassten Regulierung für kleine dezentralisierte Banken: „Es ist nicht gerechtfertigt, die gleichen strengen Vorschriften für internationale Großbanken auf kleine Banken mit weniger komplexen Geschäftsmodellen anzuwenden“, so Rabmer-Koller.


EU-Finanzminister halten Orientierungsaussprache zu Digitalsteuer − langfristige Lösung auf internationaler Ebene wichtig für Chancengleichheit

Im Rahmen der heutigen Tagung des Rates Wirtschaft und Finanzen in Brüssel führten die Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten unter anderem eine Orientierungsaussprache über die Digitalsteuer im breiteren Kontext der Besteuerung der digitalen Wirtschaft. Darüber hinaus einigten sich die Minister unter anderem auf Durchführungsvorschriften betreffend die Mehrwertsteuer im elektronischen Geschäftsverkehr.

Ebenso stand die Erzielung einer möglichen politischen Einigung über den EU-Rahmen für das allgemeine Verbrauchsteuersystem sowie über die Richtlinie zur Harmonisierung der Struktur der Verbrauchsteuern auf Alkohol und alkoholische Getränke im Raum. Ziel dieser Reform ist insbesondere die Modernisierung der derzeitigen Vorschriften, um die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern und die Kosten für kleine Alkoholhersteller zu verringern.

Im Bereich der digitalen Wirtschaft ist ein steuerlicher Rahmen, der die Chancengleichheit zwischen österreichischen und ausländischen Unternehmen fördert und bestehenden Verzerrungen entgegenwirkt, nach Ansicht der WKÖ unumgänglich. Um Wettbewerbsverzerrungen sowie Rechtsunsicherheit zu verhindern, sollten dabei jedenfalls langfristige internationale Lösungen gefunden werden.


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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