th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU-Today vom 12. Dezember 2018

Topinformiert: EU-Parlament gibt grünes Licht für EU-Haushalt 2019 − Weg frei für Fördermittel für wichtige und standortrelevante Projekte heimischer Unternehmen +++ EU-Gipfel muss Fortschritte in punkto Mehrjähriger Finanzrahmen, Binnenmarkt und Digitalisierung erzielen

EU-Parlament gibt grünes Licht für EU-Haushalt 2019 − Weg frei für Fördermittel für wichtige und standortrelevante Projekte heimischer Unternehmen

Das Europäische Parlament hat heute den EU-Haushalt für 2019 abgesegnet. Die Einigung sieht für das Jahr 2019 in Summe 165,8 Milliarden Euro Verbindlichkeiten sowie 148,2 Milliarden Euro Zahlungen vor. Jetzt ist der Weg frei für eine zeitgerechte Auszahlung von EU-Fördermitteln für wichtige und standortrelevante Projekte von unseren Unternehmen oder Forschungsorganisationen. 

Aus Sicht der Wirtschaft sind insbesondere die Mittelerhöhungen für Innovation und Forschung (Steigerung von 150 Millionen Euro gegenüber dem ursprünglichen Kommissionsvorschlag), Bildung und Jugend (+ 240 Millionen Euro) sowie KMU (+ 5 Millionen Euro) erfreulich, für welche sich die EU-Abgeordneten in den Verhandlungen eingesetzt hatten. „Die Wirtschaft begrüßt die rechtzeitige Einigung, da sie den Empfängern von EU-Fördermitteln Planungssicherheit für das Jahr 2019 bringt. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Verhandlungen zwischen Rat und Parlament zum nächsten EU-Budget sehr langwierig waren, ist der konsequente Einsatz von EU-Abgeordnetem Paul Rübig in seiner Rolle als Ko-Berichterstatter Budget für das rechtzeitige Erzielen eines Kompromisses besonders zu würdigen“, betonte Christoph Leitl, Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES. 


EU-Gipfel muss Fortschritte in punkto Mehrjähriger Finanzrahmen, Binnenmarkt und Digitalisierung erzielen, um zumindest hier klare Zukunftsperspektiven aufzuzeigen

Vor dem morgigen Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel ist klar, dass der Brexit die Gespräche dominieren wird. Gerade im Anblick der unklaren Brexit-Lage dürfen für unsere Unternehmen wichtige Themen aber nicht unter den Tisch fallen: Der EU-Gipfel muss Fortschritte in punkto Mehrjähriger Finanzrahmen, Binnenmarkt und Digitalisierung erzielen, um zumindest hier klare Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.

„Die Verschiebung der Brexit-Abstimmung im britischen Parlament verstärkt die Unsicherheit für Europas KMU. Unsere KMU brauchen dringend Klarheit über die zukünftigen Handelsbeziehungen mit dem UK“, betonte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU-Verbandes SMEunited und Vizepräsidentin der WKÖ, heute in Brüssel. Um die genannten Herausforderungen zu bewältigen, muss der nächste Mehrjährige Finanzrahmen der EU Europa wettbewerbsfähiger machen. Europäische Programme müssen einen europäischen Mehrwert bieten und Anreize für die Umsetzung der erforderlichen Reformen schaffen.


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

Wenn Sie das EU-Today regelmäßig zugeschickt bekommen wollen oder sich vom Verteiler streichen lassen möchten, mailen Sie an: eu@eu.austria.be

MEDIENINHABER: 
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz/Copyright/Haftung


Das könnte Sie auch interessieren

  • Finanzpolitik
Vertrag
  • EU-Today

EU-Today vom 22. Januar 2019

Topinformiert: Wirtschaftskammer zum Karfreitag: Für gleichheitskonforme Lösung ohne Mehrbelastung der Wirtschaft +++ EU-ASEAN Ministertreffen: Asien ist wichtiger Partner für Österreich und Europa, vor allem auch bei den Zukunftsthemen Innovation und Digitalisierung mehr