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EU-Today vom 11. Juni 2019

Topinformiert: Europäischer Digitalisierungsindex 2019: Abstand Österreichs zu leistungsstärksten Ländern vergrößert +++ Wahl für Standorte für EU-geförderte Hochleistungsrechenzentren getroffen – europäische Zusammenarbeit bei hochstrategischen Technologien weiter ausbauen

Europäischer Digitalisierungsindex 2019: Abstand Österreichs zu leistungsstärksten Ländern vergrößert – Maßnahmen zur Steigerung der digitalen Wettbewerbsfähigkeit muss auch zukünftig Priorität darstellen

Die europäische Kommission hat heute die Ergebnisse der diesjährigen Ausgabe des Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) veröffentlicht, welcher Auskunft über die digitale Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedstaaten gibt. Die jährlichen Berichte umfassen sowohl Länderprofile als auch themenbezogene Kapitel. Letztere enthalten eine europabezogene Analyse der Breitbandkonnektivität, der digitalen Kompetenzen, der Internetnutzung, der Digitalisierung der Wirtschaft, der digitalen öffentlichen Dienste, des IKT-Sektors und seiner Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie der Verwendung der Mittel aus dem Programm Horizont 2020 durch die Mitgliedstaaten.

Der diesjährige Index bestätigt unter anderem, dass insbesondere jene Mitgliedstaaten, die ambitionierte Zielsetzungen im Einklang mit dem Digitalen Binnenmarkt formuliert und diese durch abgestimmte Investitionsmaßnahmen flankiert haben, eine bessere Performance in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum erzielten. Österreich steht im aktuellen Kommissions-Ranking unter den 28 Mitgliedstaaten an 13. Stelle.

Österreich liegt zwar weiterhin etwas über dem EU-Durchschnitt, doch der Abstand zu den leistungsstärksten Ländern hat sich vergrößert, weshalb Maßnahmen zur Steigerung der digitalen Wettbewerbsfähigkeit aus WKÖ-Sicht auch zukünftig Priorität haben müssen. Die von der Wirtschaftskammer und dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ins Leben gerufene Initiative KMU DIGITAL unterstützt bereits heute Mitarbeiter und Unternehmen in allen Branchen und Bundesländern.


Wahl für Standorte für EU-geförderte Hochleistungsrechenzentren getroffen – europäische Zusammenarbeit bei hochstrategischen Technologien weiter ausbauen

Auf europäischer Ebene sind acht Standorte in verschiedenen Mitgliedstaaten für den Betrieb der ersten europäischen Supercomputer ausgewählt worden. Konkret wurde seitens des Gemeinsamen Unternehmens für europäisches Hochleistungsrechnen (EuroHPC) bekanntgegeben, dass sich die Infrastrukturen für die aus EU-Mitteln ko-finanzierten Hochleistungsrechenzentren in Sofia (Bulgarien), Ostrau (Tschechische Republik), Kajaani (Finnland), Bologna (Italien), Bissen (Luxemburg), Minho (Portugal), Maribor (Slowenien) und Barcelona (Spanien) befinden werden.

Diese sollen die Entwicklung wichtiger Anwendungen in Bereichen wie personalisierte Medizin, Entwicklung von Arzneimitteln und Werkstoffen, Biotechnik, Wettervorhersage und Klimawandel unterstützen. In den Betreiberkonsortien dieser Zentren werden insgesamt 19 der 28 am gemeinsamen Unternehmen beteiligten Länder vertreten sein. Zusammen mit den EU-Mitteln kommen sie auf ein Gesamtbudget von 840 Millionen Euro.

Die WKÖ begrüßt, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten gemeinsame Investitionen vornehmen, die dazu beitragen, dass Europa zukünftig eine Führungsrolle in einem Hochtechnologiesektor übernimmt. Die europäische Zusammenarbeit bei hochstrategischen Technologien muss weiter ausgebaut werden, mit dem Ziel die Wettbewerbsfähigkeit Europas im digitalen Bereich weiter zu steigern. 


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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