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EU-Today vom 11. Februar 2019

Topinformiert: EU verstärkt Handelskooperation mit Afrika − Unternehmerischer Hotspot und Hoffnungsmarkt für Österreichs und Europas Wirtschaft +++ Kambodscha: EU-Verfahren zur vorübergehenden Aussetzung von Handelspräferenzen eingeleitet

EU verstärkt Handelskooperation mit Afrika − Unternehmerischer Hotspot und Hoffnungsmarkt für Österreichs und Europas Wirtschaft

Die EU verstärkt ihre Handelsbeziehungen mit Afrika: Die Europäische Kommission, die Kommission der Afrikanischen Union und das Internationale Handelszentrum (ITC) haben gemeinsam die Beobachtungsstelle der Afrikanischen Union für den Handel (African Union Trade Observatory) als zentrale Säule der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone eröffnet. Die Beobachtungsstelle soll bisher nicht erfasste Daten zum grenzüberschreitenden Handel in Afrika sammeln. Mit der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) soll ein einheitlicher Markt für Waren und Dienstleistungen mit freiem Personen- und Kapitalverkehr geschaffen werden. Zudem hat EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica in Addis Abeba eine Erklärung über zusätzliche Unterstützung für regionale Programme von 25 afrikanischen Ländern unterzeichnet.

Afrika ist ein dynamischer Hoffnungsmarkt für heimische Unternehmen. Die österreichischen Afrika-Exporte haben sich seit 1995 zwar beinahe verdoppelt, entsprechen mit rund 1,7 Milliarden Euro vom Volumen her aber nur in etwa jenen nach Schweden. Afrika bietet den heimischen Betrieben in vielen Bereichen Perspektiven, etwa in der Infrastruktur, Bauwirtschaft, bei erneuerbaren Energien, in der Umwelttechnik, Wasserwirtschaft oder Medizintechnik. Damit sich Österreichs Unternehmen in Afrika positionieren können, verstärkt die WKÖ ihre Unterstützung und Leistungen. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA baut ihre Netzwerke und die Präsenz vor Ort aus.


Kambodscha: EU-Verfahren zur vorübergehenden Aussetzung von Handelspräferenzen eingeleitet

Die EU hat heute ein Verfahren eingeleitet, das zur vorübergehenden Aussetzung des präferenziellen Zugangs Kambodschas zum EU-Markt führen könnte. Zollpräferenzen im Rahmen der Regelung „Alles außer Waffen“ (Everything But Arms – EBA) können aufgehoben werden, wenn die begünstigten Länder grundlegende Menschen- und Arbeitnehmerrechte missachten. Morgen erscheint dazu auch noch ein entsprechender Beschluss der Kommission im Amtsblatt der EU. Danach beginnt ein mehrstufiger Prozess, der insgesamt ein Jahr dauert.

Die Kommission schließt mit einer endgültigen Entscheidung über eine etwaige Rücknahme der Zollpräferenzen ab, die auch festhält, wie lange und wie weitreichend diese Maßnahme sein sollen. Eine etwaige Rücknahme würde dann weitere sechs Monate später in Kraft treten. Die EBA-Regelung ist ein Teil des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) der EU, der es ermöglicht, die Ausfuhren benachteiligter Entwicklungsländer in die EU ganz oder teilweise von Zöllen zu befreien.


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

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