th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU-Today vom 11. Januar 2018

Topinformiert: Kommission will eine Milliarde Euro in europäische Weltklasse-Supercomputer investieren

­

Kommission will eine Milliarde Euro in europäische Weltklasse-Supercomputer investieren 

Gemeinsam mit den Mitgliedstaaten will die Kommission in den Aufbau einer europäischen Hochleistungsrechner-Infrastruktur investieren. Hochleistungsrechner werden benötigt, um die immer größeren Datenmengen zu verarbeiten und sind in verschiedenen Bereichen, z.B. der Gesundheitsversorgung, erneuerbaren Energien, Fahrzeugsicherheit oder Cybersicherheit relevant. Damit soll auch die Wettbewerbsfähigkeit der EU und ihre Unabhängigkeit in der Datenwirtschaft gestärkt werden. 

Ein neuer Rechts- und Finanzierungsrahmen in Form des Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC soll den Erwerb, den Aufbau und die Einrichtung einer europaweiten Hochleistungsrecheninfrastruktur von Weltrang ermöglichen. Dieser Rahmen wird auch ein Forschungs- und Innovationsprogramm für die Entwicklung der Technologien und Hardware sowie der Anwendungen (Software) für diese Supercomputer umfassen. Der Beitrag der EU zu EuroHPC wird etwa 486 Millionen Euro betragen. Ein ähnlicher Betrag wird von den Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern erwartet. Insgesamt sollen bis 2020 öffentliche Mittel in Höhe von etwa einer Milliarde Euro investiert werden. 

Für die Tätigkeit des Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC ist der Zeitraum 2019–2026 vorgesehen. Die geplante Infrastruktur wird im gemeinsamen Eigentum ihrer Mitglieder stehen und von ihnen gemeinsam betrieben werden. Bei diesen Mitgliedern handelt es sich zunächst um die derzeit dreizehn Unterzeichnerländer der EuroHPC-Erklärung sowie um private Mitglieder aus Wissenschaft und Industrie. Der Beitritt weiterer Mitglieder zu dieser Zusammenarbeit ist jederzeit möglich, soweit sie einen entsprechenden Finanzbeitrag leisten. 

Die EuroHPC-Infrastruktur soll der europäischen Industrie und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen besseren Zugang zu Supercomputern ermöglichen, damit sie innovative Produkte entwickeln können.

Weitere Informationen


REDAKTION:
Franziska Annerl, Franziska.Annerl@eu.austria.be, EU-Büro der WKÖ

Wenn Sie das EU-Today regelmäßig zugeschickt bekommen wollen oder sich vom Verteiler streichen lassen möchten, mailen Sie an: eu@eu.austria.be

MEDIENINHABER: 
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz/Copyright/Haftung

Das könnte Sie auch interessieren

  • Analysen

Gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage

Abteilung für Finanz- und Handelspolitik (FHP) | Wirtschaftskammer Österreich mehr

  • News
Newsportal Rabmer-Koller: Brexit-Verhandler müssen Schaden für KMU minimieren 

Rabmer-Koller: Brexit-Verhandler müssen Schaden für KMU minimieren 

UEAPME-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller fordert Verhandlungsführer auf, „Think Small First“-Ansatz anzuwenden mehr

  • Wirtschaftspolitik

Österreich zurück an die Spitze

Prioritäten für die nächste Legislaturperiode mehr