th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Das EU-Japan-Abkommen und die Umwelt

Publikation der WKÖ zu den umweltrelevanten Aspekten

Die Europäische Kommission legte am 18.4.2018 dem Rat das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit Japan gemeinsam mit den Beschlüssen zum Abschluss und zur Unterzeichnung vor.

Landschaft Umwelt
© (C) Frank Sommariva/imageBROKER/Corbis

Österreich braucht heute den internationalen Handel mehr denn je. Als wirtschaftlich hoch entwickelte kleine Volkswirtschaft sind wir einerseits von Importen für Produktion und Konsum abhängig. Andererseits benötigen wir Exportmärkte, um unsere Waren und Dienstleistungen absetzen zu können.

Ein möglichst ungehinderter Zugang zu Auslandsmärkten ist vor allem für KMU entscheidend. Für sie ist es besonders herausfordernd, in neue Märkte vorzudringen, da damit häufig bürokratische Hindernisse und nicht selten die Einhebung von Spitzenzöllen verbunden sind. Handelsabkommen, wie jenes mit Japan, schaffen hier Abhilfe, indem sie die Rahmenbedingungen für die internationalen Wirtschaftsaktivitäten unserer Unternehmen ausgestalten.

Von 2013 bis 2017 verhandelte die Europäische Kommission im Auftrag der EU-Mitgliedstaaten mit Japan auf Basis eines Mandats über ein Handelsabkommen, das die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und Japan vertieft, Investitionen fördert und neue Arbeitsplätze schafft bzw. bestehende erhalten soll.

Das Abkommen soll ohne Investitionsschutz als Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreement, EPA) nach Zustimmung des Rates und des Europäischen Parlaments mit Anfang 2019 angewendet werden. Bei vollständiger Implementierung des Abkommens wird den Konsumenten eine größere, qualitativ hochwertige Produktvielfalt zur Verfügung stehen, während Unternehmen durch den Abbau von Zöllen, Handelshemmnissen und Bürokratie einen erleichterten Zugang zum japanischen Markt haben werden.

Im Abkommen der EU mit Japan finden sich auch eine Reihe von umweltrelevanten Vorschriften und positive Synergiepotenziale: Zur Lösung grenzüberschreitender Probleme braucht es eine grenzüberschreitende Architektur. Das Abkommen der EU mit Japan sowie die zahlreichen weiteren EU-Handelsabkommen leisten dazu einen Beitrag. Von einer verstärkten wirtschaftlichen Verflechtung der EU mit Japan kann auch der Umweltschutz profitieren. Das hier vorliegende Papier stellt die umweltrelevanten Inhalte des EU-Japan-Abkommens dar.

Das könnte Sie auch interessieren

  • News
Drei Viertel der Österreicher sind bereit, phasenweise länger zu arbeiten

Market-Umfrage: Drei Viertel der Österreicher sind bereit, phasenweise länger zu arbeiten

Niemand will permanenten 12-Stunden-Tag, aber mit fallweise längerem Arbeiten haben die wenigsten ein Problem, viele Arbeitnehmer machen dies auch bereits, stellt WKÖ-Experte klar mehr

  • News
WKÖ-Präsident Mahrer zu EU-Abkommen mit Japan: Wichtiges Signal für offene Märkte und gegen Abschottung

WKÖ-Präsident Mahrer zu EU-Abkommen mit Japan: Wichtiges Signal für offene Märkte und gegen Abschottung 

EU und Japan unterzeichnen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen - Exportland Österreich wird von Zollabbau und Reduktion von Handelshürden profitieren mehr

  • News
Genehmigungsfreistellungsverordnung für Kleinbetriebe als wichtigen Schritt zur Deregulierung

WKÖ-Chef Mahrer begrüßt Genehmigungsfreistellungsverordnung für Kleinbetriebe als wichtigen Schritt zur Deregulierung 

„Großer Wurf“ für Kleinbetriebe - 1400 Genehmigungsverfahren weniger pro Jahr bringen Unternehmen und Behörden eine Ersparnis von 7 Millionen Euro mehr