th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Entlastungen bei Energiekosten auch für Tourismusbetriebe notwendig!

WKÖ-Bundesspartenobmann Seeber fordert Maßnahmen gegen existenzgefährdende Kostenexplosion

Robert Seeber, Obmann der WKÖ-Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
© WKÖ/Nadine Studeny

"Energiepreise sind derzeit die größte Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Gerade Tourismus- und Freizeitbetriebe, die von der Corona-Pandemie vielfach am schwersten beeinträchtigt waren, stehen dadurch erneut vor enormen Herausforderungen", sagt Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Besonders betroffen sind Thermen, Hotels mit Spa-/Wellnessbereichen oder mit hausinternen Wäschereien und Gastronomiebetriebe mit Großküchen. Aber auch Schausteller und Eventveranstalter, deren hohe Energiekosten außerhalb des Betriebes etwa durch Beleuchtung oder das Betreiben von Stromaggregaten entstehen, sind durch die rasanten Energiekostenerhöhungen in ihrer Existenz bedroht", warnt Seeber.

Die mittel- und längerfristigen Auswirkungen, die die Energiekrise auf den österreichischen Tourismus und die Freizeitwirtschaft hat, seien noch gar nicht abschätzbar. "Deshalb ist es wichtig, Entlastungsmaßnahmen für Unternehmen jetzt rasch umzusetzen", so Seeber. Er fordert daher einfache bzw. niederschwellige Antragsmöglichkeiten für den Energiekostenzuschuss. „Wir brauchen eine unbürokratische Abwicklung und auch eine Aufstockung der Mittel. 450 Mio. Euro sind für die gesamte Wirtschaft eindeutig zu wenig“, so Seeber. Auch der Förderzeitraum müsse ausgeweitet werden, sodass zumindest die gesamte Heizperiode 2022/2023 abgedeckt ist.

Äquivalent zur Stromkostenbremse auch für Unternehmen

Als sinnvolle Maßnahme bezeichnet er die Kostenbremse bei Strom. Hier brauche es aber auch ein Äquivalent für Unternehmen. Zudem müssen weitere Maßnahmen ergriffen und Förderungen für Unternehmen gewährt werden, um rasche Erdgassubstitution in den Betrieben zu ermöglichen.

"Flankierend dazu ist aber auch eine dringende Senkung der Lohnnebenkosten wichtigDiese belasten den Arbeitsmarkt und den Standort Österreich stark", sagt Seeber. Diese Maßnahme würde nicht nur dafür sorgen, im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern auch die Attraktivität der Tourismusbranchen als Arbeitgeber steigern und dem derzeit herrschenden massiven Arbeitskräftemangel entgegenwirken.

"Österreich ist ein Tourismusland, Tourismus und Freizeitwirtschaft leisten einen erheblichen Anteil am BIP und sichern Arbeitsplätze für mehr als eine halbe Million Menschen. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ist es für die Bevölkerung wichtig, dass Urlaub und Erholung weiter möglich bleiben", so der Bundesspartenobmann abschließend.

Das könnte Sie auch interessieren

LKW fahren nebeneinander

WKÖ-Fachverband Güterbeförderung fordert Entlastung bei Dieselpreis

Obmann Markus Fischer: Branche braucht eigenen Gewerbediesel - umso mehr dann, wenn ab 1. Oktober 2022 die CO2-Bepreisung kommt mehr

Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der WKÖ

Industrie: Mehr Tempo bei Energiekostenzuschuss und Grüngas-Ausbau

Branchensprecher Menz: "Steigender Kostendruck schwächt Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe" mehr

Renate Scheichelbauer-Schuster,  Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk

Scheichelbauer-Schuster: "Ankündigungen zu Energiekostenzuschuss müssen Taten folgen"

Obfrau der WKÖ-Bundessparte Gewerbe und Handwerk mahnt rasche Umsetzung der von der Regierung versprochenen Entlastungen ein mehr