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Buchtipp: The Juncker Commission

Robert Stüwe I Thomas Panayotopoulos, 1. Auflage, NOMOS Verlag, 2020

Als die Juncker-Kommission im Herbst 2014 ihr Amt antrat, war Europa durch wirtschaftliche und soziale Krisen geschwächt. Angesichts der schwindenden Unterstützung durch die Bürger sah der neu gewählte Kommissions-Präsident eine "letzte Chance" für die Europäische Union, das Vertrauen zurückzugewinnen. Deshalb war Jean-Claude Juncker entschlossen, einen neuen Ansatz zu wählen und eine politische Kommission aufzubauen.

Die Autoren des Buches analysieren die Strategien der Europäischen Kommission zur Politisierung der EU-Gesetzgebung. Ausgangspunkt der Analyse sind die zehn politischen Prioritäten der Juncker-Kommission aus den jährlichen Arbeitsprogrammen seit 2014.

Die Bewertung der "Politisierung" integrationspolitischer Vorhaben fällt dabei zwiespältig aus: Einerseits hat die Juncker-Kommission Themen gezielt aufgegriffen und als Gelegenheiten zur Schärfung des eigenen Profils genutzt. Auf der anderen Seite konnte die Kommission nur reagieren, um bei Krisen und Kontroversen Schadensbegrenzung zu betreiben.

Ein aus Sicht der Politikwissenschaft interessantes und lesenswertes Buch, in dem weniger die Sachmaterien, sondern die Art der Politikgestaltung im Vordergrund steht.

Details zum Buch

  • ISBN 978-3-8487-5597-4
  • Umfang: 216 Seiten, gebunden
  • Preis: € 44,00 inkl. MwSt.

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