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Buchtipp: Bessere Rechtsetzung im europäischen Vergleich

Antonia Schurig, 1. Auflage, Nomos Verlag, 2020

Die soeben neu erschienene Studie „Bessere Rechtsetzung im europäischen Vergleich“ bietet einen Einblick in die Diskussionsstränge der europäischen besseren Rechtsetzung. Vor allem die Institution des Normenkontrollrats gewinnt in der europäischen Better Regulation – Diskussion sowohl national als auch auf europäischer Ebene immer mehr an Beachtung. Unabhängige Gremien (Normenkontrollräte) sollen Staaten bei ihren Anstrengungen für schlanke, effiziente und bürokratiearme Gesetzgebungsprozesse unterstützen. Die Erfüllung dieser Aufgabe hängt vor allem davon ab, wie und mit welchen Mitteln die Mandate dieser Räte ausgestattet sind.

Antonia Schurig, profunde Kennerin der Materie, versucht in ihrer Dissertation anhand dreier verschiedener Typen von Normenkontrollräten („Wachhund“, „Torwächter“ und „Kritischer Freund“) in den Niederlanden, Deutschland und dem Vereinigten Königreich, die Entwicklungshistorie nachzuzeichnen und die Handlungsrealitäten von solchen Normenkontrollräten zu beschreiben. Sie gibt einen Forschungsüberblick über existierende Vergleichsarbeiten aus verschiedenen Disziplinen und nennt Einzelfallstudien zur Arbeitsweise der NKR.

Die Studie hat zum Ziel, nicht nur die institutionalisierte Perspektive der NKR zu untersuchen, sondern zielt darauf ab, dies gesamte Handlungsrealität zu vermessen. Sowohl die „Soft power“, als auch die Strategie und Methodik eines Normenkontrollrats sind maßgeblich verantwortlich für seine Durchsetzungsfähigkeit.

Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur vergleichenden Verwaltungswissenschaft, für Interessierte am Thema bietet sie aber vor allem in der Einleitung einen guten Überblick über die Handlungsfelder der Besseren Rechtsetzung, in der Europa durchaus als Best Practise gilt.

Details zum Buch

  • ISBN: 978-3-8487-7760-0
  • Umfang: 271 Seiten, broschiert
  • Preis: € 59,00 inkl. MwSt.

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