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Verhaltene Investitionspläne der Unternehmen

WKÖ Investitionsradar 2020

Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Preise: 2015. Stand: Mai 2020
© WKÖ Quelle: Europäische Kommission, AMECO. Preise: 2015. Stand: Mai 2020

Fehlende Nachfrage, schwierige Finanzierungsbedingungen und Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Krise führen zu weniger Investitionen. Noch nie war der Zukunftsausblick zur Investitionstätigkeit so negativ wie derzeit.

Es ist von einem deutlichen Rückgang des Investitionsvolumens während der kommenden 12 Monaten auszugehen. Positiv zu vermerken ist, dass von jenen Unternehmen, die Neuinvestitionen planen, ein hoher Anteil in Innovationen und in die Digitalisierung investieren will.

Eine positive Auswirkung der Covid-19-Krise könnte ein verstärktes Bewusstsein für die Bedeutung von digitalen Geschäftsmodellen sein. Der Lockdown könnte ein Auslöser dafür gewesen sein, dass auch Unternehmen mit traditionelleren Geschäftsmodellen, es für sinnvoll bzw. notwendig erachten, Kunden verstärkt über digitale Kanäle zu erreichen, ihr Produktangebot digital zu bewerben sowie Online-Bestellungen und Versand zu ermöglichen. Außerdem erachtet fast die Hälfte der Unternehmen eine Investitionsprämie wichtig für das mittelfristige Comeback der Wirtschaft.

Die EU hat im Vergleich zu den USA eine deutliche Lücke bei den Investitionen entwickelt.

Erholung der Investitionen nach der Krise

Die Investitionen brechen in Österreich 2020 voraussichtlich ähnlich stark ein, wie im Laufe der Weltwirtschafts- und Finanzkrise. Der Rückgang der 2009 und 2010 über zwei Jahre stattfand, erfolgt jedoch 2020 innerhalb eines Jahres. Die Europäische Kommission erwartet, dass es in Österreich bereits 2021 wieder zu einer Steigerung kommen wird. Nach der letzten Krise erreichte Österreich jedoch erst 2015 wieder das Niveau von 2008 und lag damit hinter Ländern wie Deutschland, Schweden oder Neuseeland. Die EU als Ganzes brauchte um einiges länger, um wieder das Vorkrisenniveau zu erreichen und tat dies 2018. Italien (oder auch andere südliche EU-Länder) konnten den Einbruch durch die Krise noch immer nicht aufholen.

Neuseeland zeigt beispielsweise, dass eine bessere Entwicklung möglich gewesen wäre. Für 2020 erwartet die Europäische Kommission für Neuseeland keinen Einbruch bei den Investitionen. In Österreich kam es also in dieser Zeit zu verlorenen Jahren, die andere Länder weit schneller wieder aufholen konnten.

Bemerkenswert ist, dass die EU und USA zwischen 2000 und 2007 einen ähnlichen Wachstumspfad zurücklegten, die EU jedoch seit 2008 im Vergleich eine große Lücke bei den Investitionen entwickelte. Auch 2020 brechen die Investitionen in der EU wesentlich stärker ein als in den USA.

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