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WKÖ-Kühnel: "UK bleibt für Österreich auch in Zukunft ein wichtiger Handelspartner"

EU-Abkommen sorgt für geordnete Verhältnisse in künftigen Wirtschaftsbeziehungen - Brexit-Infopoint der Wirtschaftskammer bietet Information, Service und Beratung für Betriebe

GSV Mag. Mariana Kühnel, M.A.
© WKÖ

Nach dem grünen Licht des britischen Parlaments zum Brexit-Handelspakt ist die Basis für ein geordnetes Verhältnis zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich gelegt. „UK ist und bleibt für Österreich ein wichtiger Absatzmarkt. Es ist eine Erleichterung für unsere Betriebe, dass der Deal steht und die Wirtschaftsbeziehungen mit den Briten auch in Zukunft geregelt sind“, sagt Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Da die Zustimmung des Europaparlaments aufgrund der knappen Zeit noch ausständig ist, wird das Abkommen bis Ende Februar 2021 vorläufig angewandt.

Klar ist: Mit dem neuen Handels- und Kooperationsabkommen kommt es ab 2021 zu großen Veränderungen, denn Großbritannien scheidet aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion der EU aus. Der freie Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr mit der EU ist beendet, eine Zollgrenze trennt das Vereinigte Königreich von der EU. Damit verbunden sind Zollanmeldungen für Export und Import, administrativer Aufwand für die Zollverwaltung, Stehzeiten für Transportmittel sowie Kosten für die Erstellung der Warenbegleitpapiere und die Kalkulation des präferenziellen Ursprungs.

Abkommen schafft Klarheit und Planungssicherheit

"Natürlich ist es bitter, dass die Briten am 1. Jänner 2021 den EU-Binnenmarkt und die Zollunion verlassen, aber zumindest gibt es jetzt Klarheit und Planungssicherheit. Und es ist gewährleistet, dass im bilateralen Warenverkehr weiterhin weder Zölle noch Quoten für Ursprungswaren bestehen", sagt Kühnel. Zudem soll das Abkommen faire Wettbewerbsbedingungen sicherstellen, etwa indem Großbritannien ein hohes Schutzniveau in Bereichen wie Umweltschutz, Sozial- und Arbeitnehmerrechte, Steuertransparenz und staatliche Beihilfen einhalten muss. Für den Fall von Streitigkeiten gibt es einen Streitbeilegungsmechanismus inklusive Sanktionen.

Aus Sicht der WKÖ bleibt freilich eine noch engere Zusammenarbeit das längerfristige Ziel: "Brexit hin oder her - UK wird für Österreich auch künftig ein wichtiger Handelspartner sein. Daher sollten wir jede Chance nützen, um unsere Partnerschaft in Zukunft noch enger und umfassender zu gestalten", betont Kühnel.

  • Die Wirtschaftskammer bietet heimischen Unternehmen mit dem Brexit-Infopoint weiterhin umfassende Information, Beratung und Service zu allen Fragen im Zusammenhang mit dem Brexit.

(SR) 

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