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Beschäftigungsbonus fördert Lohnnebenkosten

Wichtige Entlastung für unsere Unternehmen

Beschäftigungsbonus
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Seit 1. Juli ist es soweit: Der neue Beschäftigungsbonus ist in Kraft. Er fördert die Schaffung zusätzlicher Arbeitskräfte in Betrieben. Unternehmen ersparen sich dadurch im Schnitt rund 4.300 Euro pro zusätzlichen Mitarbeiter pro Jahr. Die gesamte österreichische Wirtschaft profitiert von einer Entlastung um 2 Milliarden Euro.  

Die wichtigsten Bestimmungen auf einen Blick:

  • Gefördert werden bis zu 50 % der vom Dienstgeber zu tragenden Lohnnebenkosten für maximal drei Jahre.
  • Das betreffende Arbeitsverhältnis muss zumindest vier Monate dauern.
  • Der zusätzlich beschäftigte Arbeitnehmer muss
    • in den letzten drei Monaten zumindest einmal beim AMS arbeitslos gemeldet gewesen sein und entweder österreichischer Staatsbürger, EWR-Bürger im Besitz einer EU-Anmeldebescheinigung oder Drittstaatsangehöriger mit einem geeigneten Aufenthaltstitel (etwa Rot-Weiß-Rot-Karte plus) sein oder
    • in den letzten 12 Monaten zumindest vier Monate an einer Ausbildung einer
    • österreichischen Bildungseinrichtung teilgenommen haben oder
    • in den letzten 12 Monaten in Österreich mindestens vier Monate (voll- oder teilversichert) erwerbstätig gewesen sein.
  • Lehrlinge, die nach Ende der Lehrzeit übernommen werden, werden gefördert.

Wichtig:
Der Antrag auf den Beschäftigungsbonus ist innerhalb von 30 Kalendertagen nach Beschäftigungsbeginn des neuen Mitarbeiters zu stellen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach einer nochmaligen Überprüfung der Fördervoraussetzungen jährlich im Nachhinein.

Die WKÖ begrüßt den Beschäftigungsbonus, von dem rund 31.000 Betriebe profitieren werden. Der nächste Schritt muss die generelle Senkung der im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hohen Lohnnebenkosten sein. 

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