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Beraten ist besser als Strafen

Entlastung für Unternehmen

Teure Geldstrafen für kleine Verstöße sind Geschichte: Mit der Verankerung des Grundsatzes „Beraten statt Strafen“ im Verwaltungsstrafgesetz wird ein wichtiges WKO-Anliegen umgesetzt.
Beratungssituation
© WKÖ/Fotolia

Schon bei geringfügigen Verwaltungsübertretungen – etwa aus Unkenntnis einer Detailbestimmung – mussten Unternehmen bisher damit rechnen, empfindliche Strafen auferlegt zu bekommen. Damit ist nun Schluss. Der Grundsatz „Beraten statt Strafen“ wird nun im Verwaltungsstrafgesetz (VStG) verankert. Dies bedeutet, dass die Behörde künftig bei geringfügigen Verwaltungsübertretungen Beschuldigte auffordert, innerhalb einer angemessenen Frist den vorschriftsmäßigen Zustand herzustellen. Entspricht man dieser Aufforderung, gibt es kein Verwaltungsstrafverfahren.  

Für die WKO wichtig: Das Prinzip „Beraten statt Strafen“ soll zusätzlich auch in allen Materiengesetzen verankert werden. 

Der Grundsatz „Beraten statt Strafen“ erspart Unternehmen künftig nicht nur aufwändige Verfahren, sondern bringt auch eine spürbare finanzielle Entlastung. Durch die Beratung wird außerdem gesetzeskonformes Verhalten von Unternehmen nachhaltig gefördert.

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