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Erfolgreicher Abschluss des Erasmus+ Projekts "Cap4App" mit Kroatien

Stärkung der Kapazitäten der kroatischen Kammern und Partner

Gruppe Menschen WKÖ
© wko

Das Erasmus+ Projekt „Strengthening the capacities of the chambers and partners to help SMEs to engage in apprenticeship“, kurz „Cap4App”, wurde Ende September planmäßig abgeschlossen. Das zweijährige Projekt zielte darauf ab, die Kapazitäten der kroatischen Projektpartner zu stärken, um jene KMUs in Kroatien zu unterstützen, die bereits Lehrlingsstellen anbieten oder dies planen. Zu den Projektpartnern zählten die Kroatische Wirtschaftskammer (HGK), das Kroatische Arbeitsamt, das Zentrum für unternehmerisches Lernen in Südosteuropa (SEECEL), die Universität Zadar sowie die Kroatische Handelskammer Zagreb (HOK).

Übergeordnete Intention des Projekts war es, die berufliche Qualifikation und die Kompetenzen der Arbeitnehmer zu verbessern. Generell wird in Kroatien nur unzureichend berufliches Lernen in den Unternehmen angeboten. Die Arbeitgeber weisen immer wieder darauf hin, dass die im herkömmlichen Bildungssystem erworbenen Kompetenzen nicht den Kompetenzen entsprechen, die für bestimmte Berufe erforderlich sind, was zumindest teilweise der Grund für eine geringe Jugendbeschäftigung sein kann.

Unternehmen, hauptsächlich KMUs, sind aufgrund fehlender Ressourcen, geringer Wertschätzung oder aus anderen Gründen nur wenig an der Bereitstellung von arbeitsbasiertem Lernen beteiligt. Während die laufende Bildungsreform eine umfassendere Umsetzung des praxisbezogenen und unternehmerischen Lernmodells betont, gibt es in Kroatien außer im Handwerk keine Institution, die KMUs als eine Anlaufstelle dienen könnte.

Genau hier setzte das Projekt Cap4App an: Die kroatische Strategie für Bildung, Wissenschaft und Technologie aus dem Jahr 2014 sieht die Beteiligung aller Kammern und Interessengruppen an Maßnahmen vor, die sich mit der Berufsbildung befassen, insbesondere bei der Umsetzung von Lernen am Arbeitsplatz.

Das Projekt sollte helfen, eine optimale Struktur zu schaffen, die den Bedürfnissen aller Betriebe gerecht wird und sie motiviert, Lehrlinge aufzunehmen.

Im Rahmen mehrerer Arbeitspakete unterstütze die WKÖ zusammen mit dem ibw das Projekt durch folgende Aktivitäten:

  • Maßgeschneiderte Studienbesuche für die Projektpartner
  • Schulung eines Teams von Lehrlingsberatern für KMUs, die in weiterer Folge KMUs in rechtlichen, administrativen und logistischen Fragen der Lehrlingsausbildung unterstützen.
  • Entwicklung einer umfangreichen Toolbox zur Unterstützung der Lehrlingsberater bei ihrer Beratungstätigkeit für die KMUs
  • Entwicklung von Kriterien für die Auswahl von KMU-Mentoren, Einrichtung von Verwaltungsverfahren sowie Bewertungs- und Zertifizierungssystemen für qualifizierte KMU-Mentoren.
  • Aufbau einer Datenbank bestehend aus KMU-Mentoren und interessierten KMUs zur besseren Vernetzung.

Das Projekt lieferte dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung eines Systems, das die Bedingungen für die Aufnahme von Lehrlingen und die Ausbildung von Lehrlingsmentoren in KMUs verbessert und ermöglicht. Im Rahmen des Projekts wurde auch der Aufbau inhaltlicher und organisatorischer Kapazitäten der Partnerinstitutionen (insb. der kroatischen Wirtschaftskammer) als kompetenter Governance-Stakeholder in der Berufsbildung Kroatiens unterstützt.

Nähere Informationen zum Projekt Cap4App finden Sie auf der Projektwebsite in englischer und kroatischer Sprache.

Logo Erasmus+
© Erasmus+
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