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Erfolgreicher Abschluss des Erasmus+ Projekts "AC4SME" mit EUROCHAMBRES

Die WKÖ unterstützt mit Know-how bei der Lehrlingsausbildung

Gruppe Menschen
© EUROCHAMBRES

Österreich, Belgien, Bulgarien, Frankreich, Italien, Lettland, Rumänien, Serbien, Spanien, Tschechien, die Türkei und Zypern verfolgen im Rahmen der Erasmus+ Initiative unter der Koordination von EUROCHAMBRES ein Ziel: bestqualifizierte Lehrlingschoaches für kleine und mittlere Unternehmen. Mit Jahresende 2018 wird das seit Oktober 2016 umgesetzte großangelegte Projekt "Apprenticeship Coaches for Small and Medium Sized Enterprises", kurz "AC4SME", mit beachtlichen Ergebnissen abgeschlossen. Das entstandene Netzwerk aus Lehrlingscoaches der teilnehmenden Wirtschaftskammern soll weiter ausgebaut werden.

Erasmus+ Projekt "AC4SME"

Warum Lehrlingscoaches?

Zwei Drittel der unselbständig Beschäftigten arbeiten in diesen Ländern bei kleinen und mittleren Unternehmen. Diese Unternehmen bilden jedoch tendenziell wenige Lehrlinge aus oder bieten kaum Berufspraktika an. Oftmals sind es bürokratische Hürden, der Mangel an Zeit oder gesetzliche und administrative Anforderungen, die einer betrieblichen Lehrlingsausbildung entgegenstehen.

Wie können die Coaches unterstützen?

Um die Lehrlingsausbildung für kleinere und mittlere Unternehmen attraktiver zu machen, wurde im Rahmen dieses Projekts ein Netzwerk von gut qualifizierten "Lehrlingscoaches" aufgebaut. Nach entsprechender Qualifizierung stehen sie nun den teilnehmenden Industrie- und Handelskammern als Experten für die duale Ausbildung zur Verfügung.

Die "Lehrlingscoaches" motivieren KMUs, Lehrstellen anzubieten. Dabei bereiten sie interessierte Unternehmen auf die Ausbildung von Lehrlingen vor und unterstützen die Unternehmen während der gesamten Lehrlingsausbildung. Neben einer guten Servicierung der Unternehmen steigt dadurch auch das Angebot an Lehrstellen.

Wie wurde vorgegangen?

Entscheidend für den Projektverlauf war der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Wirtschaftskammern der Länder mit einem gut etablierten Berufsbildungssystem (wie Österreich und Deutschland) und Ländern, bei denen das Engagement der kleinen und mittleren Unternehmen in der dualen Ausbildung noch weniger stark ausgeprägt ist.

Aktivitäten im Überblick 

  • Feststellung der Bedürfnisse von KMUs bei der Lehrlingsausbildung mittels einer Reihe von Fokusgruppenmeetings, die jeweils in 11 Erasmus+ Ländern abgehalten werden
  • Ausbildung von 26 Kammermitarbeitern in Ländern mit einem wenig etablierten und ausbaufähigen Lehrlingssystem zu "Apprenticeship Coaches" durch die WKÖ und den DIHK
  • Entwicklung einer "Toolbox" mit Handlungsempfehlungen, Checklisten und Best-Practice-Beispielen für die "Apprenticeship Coaches" der Kammern sowie einer Reihe von weiteren Werkzeugen für KMUs und deren betriebliche Ausbilder
  • Übersetzung und Anpassung der Tools an länder- und regionenspezifische Bedürfnisse und Gegebenheiten
  • Pilotphase: Breite Sensibilisierung und direkte Unterstützung von zumindest 120 KMUs durch die "Apprenticeship Coaches" mit Hilfe der entwickelten Tools
  • Evaluierung der Support-Erfahrung der Partner und auf EU-Ebene
  • Dissemination und Nutzung der Projektergebnisse, Formulierung von allgemeinen politischen Empfehlungen und Organisation einer abschließenden hochrangigen Konferenz in Brüssel

Die WKÖ brachte zusammen mit dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) als Partner eine Reihe von Ausbildungstools, beispielsweise Checklisten sowie Ausbildungsleitfäden, ein. Im Speziellen wurde auch das Know-how aus den Ausbilderschulungen in Form eines Webinars den teilnehmenden Ländern zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus agierte die WKÖ mit dem ibw als "critical friend" beim systemischen Aufbau stärker dualisierter Ausbildungssysteme (also von Berufsbildungssystemen, in denen die Rolle der betrieblichen Ausbildung ausgebaut wird).

Nähere Informationen zum Projekt AC4SME finden Sie in mehreren Sprachen auf der Projektwebsite.

Logo Erasmus+
© Erasmus+
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© AC4SME

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