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Zoofachhandel in Österreich: Ja zu verpflichtendem Katzen- und Hundemeldesystem in der EU

Zoofachhandels–Branchensprecher Essmann: „Unterstützen System zur Registrierung mittels Chip als Beitrag zum effizienten Tierschutz“

Katze
© WKÖ

Morgen, Mittwoch (12. Februar 2020), diskutiert das Plenum des EU-Parlaments Vorschläge zum verstärkten Vorgehen gegen den illegalen Tierhandel. Wesentlicher Teil der vorgeschlagenen Maßnahmen ist ein verpflichtendes, EU-weites System zur Registrierung und Identifizierung von Hunden und Katzen mittels Chip. „Der österreichische Zoofachhandel unterstützt diese Vorschläge als effizienten Beitrag zum Tierschutz“, sagt Kurt Essmann, Vorsitzender der Berufsgruppe Zoofachhandel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Daneben beinhaltet das vorgeschlagene Maßnahmenpaket auch verbesserte Möglichkeiten zur Strafverfolgung und strengere Regeln für Zucht und Handel sowie für Tierärztinnen und Tierärzte. Zudem sollen Menschen ermutigt werden, Tiere aus Tierheimen aufzunehmen.

Illegaler Handel mit Tieren ist gefährlich

„Der illegale Handel mit Tieren ist nicht nur eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit, den Tierschutz und den Konsumentenschutz, vielmehr ist der illegale Handel mit Tieren inzwischen eine Einkommensquelle der internationalen, organisierten Kriminalität geworden“, weiß Kurt Essmann. „Nimmt das Plenum des EU-Parlaments die Resolution erwartungsgemäß an, wäre der nächste Schritt, dass sich die Europäische Kommission mit den Inhalten beschäftigen und Maßnahmen zur Umsetzung ausarbeiten wird“, so Zoofachhandels-Branchensprecher Essmann zu den nächsten Schritten. (PWK049/JHR)

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