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Zehn Jahre Österreichisch-Russischer Geschäftsrat 

Wirtschaftsminister Mahrer und WKÖ-Präsident Leitl: Wirtschaftsbeziehungen mit Russland von großer Bedeutung für Österreich

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Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Österreichisch-Russischen Geschäftsrates wiesen Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Harald Mahrer und WKÖ-Präsident Christoph Leitl bei einer Festveranstaltung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) auf die große Bedeutung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Russland hin. Vor zehn Jahren wurde im Beisein des russischen Präsidenten Wladimir Putin der gemeinsame Geschäftsrat in Wien gegründet. Ziel dieses Gremiums mit österreichischen und russischen Unternehmensvertretern ist es, die gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen, den Abbau von Barrieren für die Wirtschaft voranzutreiben sowie die Entwicklung von gemeinsamen Projekten zu forcieren.

Gute Partnerschaft mit Russland

Gerade in politisch nicht einfachen Zeiten sei der Geschäftsrat immer eine Institution gewesen, die „die gute Partnerschaft mit Russland auf wirtschaftlicher Ebene“ fortgesetzt habe, betonte Wirtschaftsminister Mahrer. Das gegenseitige wirtschaftliche Potenzial, sowohl für österreichische Unternehmen in Russland als auch für russische Unternehmen in Österreich, sei noch lange nicht ausgeschöpft. Es seien aber nicht nur die wirtschaftlichen Beziehungen, die hervorragend laufen, auch im Bereich von Forschung und Entwicklung (F&E) sowie in der Wissenschaft bestehe eine lange Tradition der guten Zusammenarbeit zwischen Österreich und Russland, die in Zukunft noch verstärkt ausgebaut werden solle, so Mahrer.

Wirtschaft ist Brückenbauer

WKÖ-Präsident Leitl appellierte in seiner Festrede an beide Seiten der Politik, „Schritte zur Deeskalation zu setzen“. Es sei blanker Unsinn, dass die Wirtschaft in diesem Konflikt als Waffe eingesetzt werde, wo die Politik bisher versagt habe. „Die Wirtschaft ist Brückenbauer und soll den Menschen nützen und nicht von der Politik zum Schaden der Menschen missbraucht werden“, so Leitl.

Abschließend verlas der russische Botschafter in Österreich, Dmitrij Ljubinskij, eine Grußbotschaft des russischen Präsidenten Putin, der dem Rat für „seinen, in den vergangenen zehn Jahren geleisteten Beitrag zum Ausbau der russisch-österreichischen Beziehungen gratulierte.“ (PWK509/BS)

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