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Women only: Frau in der Wirtschaft initiiert Marktsondierungsreise in die Niederlande 

WKÖ-Vizepräsidentin Schultz begleitete rund 30 Unternehmerinnen beim Schritt in den Export – Niederlande sind Vorreiter bei vielen wichtigen Frauen-Themen

Mit Unterstützung des AußenwirtschaftsCenters Den Haag der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA führte WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz eine 36–köpfige Wirtschaftsdelegation nach Amsterdam und Rotterdam
© FIW Mit Unterstützung des AußenwirtschaftsCenters Den Haag der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA führte WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz eine 36–köpfige Wirtschaftsdelegation nach Amsterdam und Rotterdam

„Diese Wirtschaftsdelegation ist für mich ein ganz wichtiger Schritt, um Unternehmerinnen noch stärker zu unterstützen. Die österreichische Wirtschaft ist stark exportorientiert. Ich möchte, dass Frauen hier vorne mit dabei sind. Deshalb begleiten wir speziell Unternehmerinnen nun auch beim Weg in den Export, zeigen ihnen die guten Marktchancen vor Ort auf, wollen sie ermutigen und stärken“, betonte Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FIW), anlässlich der ersten Marktsondierungsreise – ausschließlich für Unternehmerinnen aus ganz Österreich – in die Niederlande Ende vergangener Woche. 

Mit Unterstützung des AußenwirtschaftsCenters Den Haag der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA führte Schultz eine 36–köpfige Wirtschaftsdelegation nach Amsterdam und Rotterdam. Im Fokus der Reise standen der Besuch niederländischer Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Transportwirtschaft, aus der Kreativszene und auch aus der Start-up-Szene. Amsterdam etwa gilt als eine der spannendsten Start-up-Hubs in Europa. 

Niederlande: Vorreiterrolle bei ‚Frauenthemen‘

Nicht nur die guten Wirtschaftsbeziehungen und interessanten Marktchancen waren für Schultz ein Grund, die erste weibliche Wirtschaftsdelegation in die Niederlande zu führen. „Die Niederlande sind nicht nur ein wichtiger Handelspartner, sondern nehmen in vielerlei Hinsicht eine Vorreiterrolle bei ‚Frauenthemen‘, die uns wichtig sind, ein,“ spielt Schultz etwa auf das moderne Frauenbild oder das hohe Niveau der Kinderbetreuungseinrichtungen an.

Auch in Österreich zeigen die aktuellen Zahlen deutlich, dass Chefinnen auf dem Vormarsch sind. So wird mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich von einer Frau geleitet, und auch der Anteil der Gründerinnen ist im vergangenen Jahr auf ein erfreuliches Alltime-High von 44 Prozent gestiegen. „Diese wirtschaftliche Realität muss nun auch immer mehr in unseren Alltag einfließen und in politischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden“, unterstreicht Schultz ihre wichtigsten Forderungen nach den passenden Rahmenbedingungen wie einem raschen und flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung in Österreich, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, der Arbeitszeitflexibilisierung und einer Senkung der Lohnnebenkosten.

Wirtschaftsbeziehungen mit den Niederlanden: Rund 5,8 Mrd. Euro Außenhandelsvolumen

Für Österreich waren die Niederlande 2016 mit einem Exportanteil von 1,69 Prozent der vierzehntwichtigste Exportmarkt und mit einem Anteil von 2,59 Prozent nach Frankreich das achtwichtigste Lieferland – noch vor Ungarn, Polen, Slowakei, UK und Spanien. Zum traditionellen holländischen Überschuss trägt sehr wesentlich der Hafen Rotterdam als wichtiger Umschlagplatz Österreichs bei. Das Außenhandelsvolumen belief sich 2016 auf 5,786 Mrd. Euro, womit die Niederlande der zwölftwichtigste Handelspartner Österreichs waren.

Im 1. Halbjahr 2017 befinden sich Österreichs Exporte mit einem Plus von 12,2 Prozent auf Euro 1,267 Mrd. Euro neuerlich auf Exportrekordkurs. Die führende Position bei den österreichischen Exporten in die Niederlande waren 2016 der Bereich Maschinen und Fahrzeuge mit einem Exportwert von rund 807 Mio. Euro, gefolgt von der Gruppe der bearbeiteten Waren mit rund 508,7 Mio. Euro, darunter Papier, Eisen und Stahl, Metallwaren, Aluminium und Holz. Traditionelle Exportstützen waren außerdem: Nahrungsmittel und Getränke, Messinstrument, Kfz, Motorräder, Spielgeräte, Bekleidung und Schuhe. 

Österreichs Importe stiegen im 1. Halbjahr 2017 um 16,8 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Starke Zuwächse gab es bei mineralischen Rohstoffen, organischen Verbindungen, Pharmazeutika, Eisen und Stahl, Aluminium, DVA-Maschinen, PKW und Fahrrädern (ohne Motor). 

Tourismus: Österreich punktet bei niederländischen Gästen

Rund 10 Prozent aller heimischen Ganzjahresnächtigungen aus dem Ausland gehen auf das Konto niederländischer Gäste, denn sie bleiben im Schnitt 5,1 Nächte, länger als alle anderen. Die Ankünfte nahmen 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um erfreuliche 7,4 Prozent zu und betrugen rund 1,86 Mio. Die Nächtigungen stiegen um 3,6 Prozent auf 9,51 Mio. Im 1.Halbjahr 2017 erreichten die Ankünfte ein neuerliches Plus von 2,2 Prozent auf 1,040 Mio. Gäste und die Übernachtungen stiegen um 3 Prozent auf 5,529 Mio.

„Gute Chancen für Export und Markteinstieg für heimische Unternehmen gibt es vor allem in den Sektoren Dienstleistungsexport, Transport und Logistik, Gesundheitswesen, Medizintechnik, Biotechnologie, Umwelttechnik, ICT, Industriezulieferungen, Urban Technology sowie bei gehobenen Konsumgütern“, so Schultz.

Über Frau in der Wirtschaft

Frau in der Wirtschaft (FiW) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) vertritt die Interessen der rund 120.000 österreichischen Unternehmerinnen. Diese leisten einen maßgeblichen Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand in Österreich: Mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich (rund 37 Prozent) wird von einer Frau geleitet und bereits 44 Prozent der Unternehmensneugründungen erfolgen durch Frauen. (PWK782/ES)

vorne: Martha Schultz, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW); links: Martina Deich-Kobula, Landesvorsitzende FiW Wien; oben: Martina Entner, Landesvorsitzende FiW Tirol; rechts: Evelyn Dorn, Landesvorsitzende FiW Vorarlberg
© FIW vorne: Martha Schultz, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW); links: Martina Deich-Kobula, Landesvorsitzende FiW Wien; oben: Martina Entner, Landesvorsitzende FiW Tirol; rechts: Evelyn Dorn, Landesvorsitzende FiW Vorarlberg
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