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Wohnen in Lebensphasen: Biografien werden neu geschrieben 

Qualitätsmöbel mit einem hohen Individualisierungsgrad

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Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel: Der Trend zur Individualisierung, die enorme Informationsflut aus dem Internet sowie vielfältige Möglichkeiten, das Leben zu gestalten, haben die Biografien der Menschen verändert. Galten damals noch Ausbildung, Arbeit, Heirat, Kinder, Ruhestand als feste Abläufe, sind die Lebensphasen heute alles andere als linear. Nach der Ausbildung ist erst einmal Chillen oder der Trip um den Globus angesagt, der ersten Ehe folgt eine neue Familiengründung und kaum ist die Rente eingereicht, geht es beschwingt in den Unruhestand. Dieser Wandel wirkt sich auch auf das Wohnen aus. Doch welchen Stellenwert hat dabei das Zuhause?

In turbulenten Lebensphasen wird "Wohnen" wieder wichtig

„Gerade in Zeiten von starken äußeren Strömungen und Veränderungen gewinnt der Rückzug in die eigenen vier Wände an Bedeutung“, erklärt Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. „Laut einer Studie gehört das Wohnen aktuell zu den wichtigsten Lebensbereichen der Österreicher. Interessant ist auch, dass vor allem die jungen Leute unter 30 Jahren großen Wert auf ein Eigenheim legen und Wohnen als extrem wichtig einstufen.“ 

Bei der Anschaffung der Einrichtung spielen die jeweiligen Lebensphasen eine immer wichtigere Rolle. So ist das Zuhause z. B. für Singles unter 40 Jahren weniger ein Ort der Gemeinsamkeit, sondern vielmehr ein Bereich zum Auftanken und Relaxen. Allerdings legen sie Wert auf Markenprodukte und eine schicke Optik, während die älteren Singles sich nicht von der Mode beeinflussen lassen, dafür aber auf funktionale Aspekte sowie Langlebigkeit achten.

Ganz anders sieht es bei Paaren über 40 Jahren aus. Hier spielt das Wohnen eine große Rolle und es wird entsprechend Geld investiert. „Diese Zielgruppe legt bei ihrer Einrichtung viel Wert auf Individualität. Aber auch der gesundheitliche Aspekt ist nicht zu unterschätzen“, unterstreicht Georg Emprechtinger. „Vor allem die Umgestaltung des Schlafzimmers steht bei älteren Paaren hoch im Kurs. Naturbetten, Boxspring-Varianten, hochwertige Matratzen, aber auch Betten mit verschiedenen Komforthöhen sowie Schränke und Beimöbel aus unbehandelten Naturhölzern werden nachgefragt.“ 

Ebenfalls sehr Möbel-affin sind Paare, deren Kinder bereits aus dem Haus sind. Dort rangieren Aspekte wie Schadstofffreiheit ebenso wie die Optik der Einrichtung ganz oben auf der Prioritätenliste. „Handwerklichkeit, fühlbare Qualität und massive Möbel aus umweltschonender Fertigung gehören zu den Stärken der Österreichischen Möbelindustrie und punkten mit nachhaltigen Argumenten“, bringt Georg Emprechtinger die Vorzüge von „made in Austria“ auf den Punkt. Gelebte „green economy“ zeichnet nahezu alle Produktionsbetriebe aus dem Alpenland aus. „Die heimische Möbelindustrie gehört auf diesem Gebiet zu den Impulsgebern der Branche und überzeugt mit natürlichem Lifestyle.“  

Jung-Eltern achten vermehrt auf Natur-Materialen

Das spricht auch junge Familien an. Denn dort finden am meisten Veränderungen bei der Einrichtung statt. Dabei haben vor allem Kinder einen großen Einfluss auf die Kriterien der Möbelwahl. „Junge Eltern achten darauf, woher die Möbel stammen und aus welchen Materialien sie gefertigt wurden. Unbehandelte Hölzer und Materialien ohne chemische Zusätze sind deshalb ebenso wichtig wie Funktionalität und Sicherheit“, so Emprechtinger. „Um langfristig erfolgreich Möbel zu vermarkten, wird es in der Zukunft immer wichtiger, Zielgruppen zu analysieren und maßgeschneiderte Einrichtungskonzepte zu entwickeln. Von flexiblen Relaxern und frei planbaren Polstermöbel-Landschaften über funktionale Regal- bzw. Schrankkombinationen bis hin zu individuell konfigurierbaren Bettsystemen. Eine wesentliche Kernkompetenz der Österreichischen Möbelindustrie besteht darin, handwerkliches Können mit innovativer Technik sowie exklusivem Design zu verbinden und Qualitätsmöbel mit einem hohen Individualisierungsgrad zu entwickeln.“ (PWK646/us)

Die Österreichische Möbelindustrie ist eine Berufsgruppe des Fachverbandes der Holzindustrie und somit eine Teilorganisation der Wirtschaftskammer Österreich. Zu ihr zählen 50 Betriebe mit rund 6.000 Mitarbeitern. Die überwiegende Anzahl dieser Unternehmen sind mittelständische Betriebe, die sich in privater Hand befinden. Österreichische Möbelhersteller stehen mit ihren Produkten für hohe Qualität, traditionelles Handwerk, modernste Präzisionstechnik, ökologische Verantwortung und ein Möbeldesign, das durch künstlerische Strömungen im ureigenen Land entstanden ist. von

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