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Wirtschaftsparlament: Vizepräsident Schenz präsentierte den Rechnungsabschluss 2018 der WKÖ 

Reformen plangemäß umgesetzt

WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz
© WKÖ

Vor dem höchsten Gremium der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), dem Wirtschaftsparlament, präsentierte WKÖ-Vizepräsident und -Finanzreferent Richard Schenz, heute, Donnerstag, den Rechnungsabschluss 2018 der Wirtschaftskammer Österreich. 

„Mit Beginn 2019 wurde zur Entlastung der Mitglieder die Senkung der Kammerumlagen umgesetzt. Um das zu stemmen, standen 2018 Reformen und Einsparungen auf dem Programm“, berichtete Schenz. 2018 war einnahmenseitig ein sehr erfreuliches Jahr, durch die Hochkonjunktur sind mehr Kammerumlagen geflossen als geplant. „Diese Mehreinnahmen und der Effekt aus den Einsparungen haben es ermöglicht, für künftige Verpflichtungen vorzusorgen.“ 

Die Wirtschaftskammer Österreich finanziert sich fast ausschließlich aus den Kammerumlagen. 2018 wurden 229,3 Millionen Euro eingenommen, damit wurde dank guter Konjunktur der Voranschlag um 15,1 Millionen Euro übertroffen. Gegenüber dem Vorjahr sind die Einnahmen aus der Kammerumlage 2 um 5,5 Prozent gestiegen, jene aus der Kammerumlage 1 legten um 4,6 Prozent zu. Mit 2019 wurde die Kammerumlage 2 um rund 5 Prozent gesenkt. Bei der Kammerumlage 1 wurde der Hebesatz generell gesenkt und degressiv gestaffelt, Investitionen wurden beitragsfrei gestellt. Damit haben die Mitglieder um 10 Prozent weniger Kammerumlagen zu entrichten als ohne diese Maßnahmen.

Zu den Umlagen kommen 22,7 Millionen Euro an Waren- und Leistungserlösen. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 36,8 Millionen Euro handelt es sich vorwiegend um Refundierungen für Projekte und Kostenersätze, denen entsprechende Aufwendungen gegenüberstehen.

Der Personalaufwand (inkl. Altersversorgung) beträgt 149,9 Millionen Euro. Der Personalstand wurde um mehr als 6 Prozent reduziert. Durch die sich daraus ergebende Reduktion des laufenden Personalaufwands wurden notwendige Zuweisungen zu Personalrückstellungen erleichtert. Die Sachaufwendungen belaufen sich auf 131 Millionen Euro, hier gibt es eine Einsparung um 1 Million Euro gegenüber dem Voranschlag. 

Der Betriebserfolg beläuft sich auf 7,8 Millionen Euro. Hinzu kommt ein Finanzerfolg von rund 0,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 8,4 Millionen Euro und nach Abzug der Kapitalertragssteuer ergibt sich das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 8,1 Millionen Euro. Die Rücklagenbewegungen inkludieren eine Zuweisung für die Bildungsoffensive und betragen per Saldo 4,9 Millionen Euro. Es verbleibt ein Bilanzgewinn von 3,2 Millionen Euro, der der Ausgleichsrücklage zugewiesen wird. 

Der Rechnungsabschluss 2018 der Wirtschaftskammer Österreich wurde vom Wirtschaftsparlament mehrheitlich beschlossen. (PWK343/JHR)

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