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Wirtschaftsparlament: Vizepräsident Schenz präsentiert den Rechnungsabschluss 2017 der WKÖ 

Die WKÖ bilanziert positiv – es bleibt ein Gewinn von 1,9 Millionen Euro

Schenz: Rechnungsabschluss
© wkö

Vor dem höchsten Gremium der Wirtschaftskammer Österreich, dem Wirtschaftsparlament, präsentierte Richard Schenz, Finanzreferent und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich, heute, Donnerstag, den Rechnungsabschluss 2017 der Wirtschaftskammer Österreich.

„Die Wirtschaft ist 2017 viel besser gelaufen, als vorweg alle angenommen hatten. Das wirkt sich auch positiv auf die Kammerumlagen aus“, bilanziert Schenz zufrieden. Die Wirtschaftskammer Österreich finanziert sich fast ausschließlich aus den Kammerumlagen. 2017 wurden 218,1 Millionen Euro eingenommen, damit konnte der Voranschlag deutlich übertroffen werden. Gegenüber dem Vorjahr steigt die Kammerumlage 2 um 3,9 %, die Kammerumlage 1 legt mit 5,2 % überdurchschnittlich zu. Hinzu kommen Waren- und Leistungserlöse in Höhe von 21,5 Millionen Euro.

Bei den Sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 35,3 Millionen Euro handelt es sich vorwiegend um Förderungsbeiträge für Projekte und Kostenersätze für Sach- und Personalaufwendungen. Sie haben daher nur wenig Einfluss auf das Ergebnis.

Der Personalaufwand beträgt 148,2 Millionen Euro. Beim laufenden Personalaufwand wurde gespart. „Der Personalstand hat sich reduziert. Hier greift bereits die restriktive Nachbesetzungspolitik im Hinblick auf die bereits beschlossene Kammerumlagenreduktion 2019.“, führt Schenz weiter aus. Diese Einsparung und die unerwartet gute Entwicklung der Kammerumlagen ermöglichten die Dotation von Rückstellungen im Personalbereich. Die Sachaufwendungen belaufen sich auf 122,6 Millionen Euro und liegen damit um 4,6 Millionen Euro unter dem Voranschlag.

„Ohne jedoch beim Leistungsangebot für die Mitglieder zu sparen!“, betont Schenz. Als Highlights hebt Schenz den erfolgreichen Beitrag Österreichs an der Expo in Astana, die beeindruckende Bilanz der Auslandsmessen, den erfolgreichen Start der 2017 angelaufenen Digitalisierungsoffensive „KMU.digital“ sowie den Dauereinsatz für die berufliche Qualifizierung und die duale Ausbildung hervor.

4,0 Millionen Euro verbleiben als Betriebserfolg. Hinzu kommt ein Finanzerfolg von rund 3,1 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 7,1 Millionen Euro und nach Abzug der Kapitalertragssteuer ergibt sich das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 6,8 Millionen Euro. Nach der Rücklagengestion verbleibt ein Bilanzgewinn von 1,9 Millionen Euro. Er wird der Ausgleichsrücklage zugewiesen.  

Der Rechnungsabschluss 2017 der Wirtschaftskammer Österreich wurde vom Wirtschaftsparlament einstimmig beschlossen.  

Mit Mehrheit beschlossen wurde vom Wirtschaftsparlament ein Entwurf für eine Novelle des Wirtschaftskammergesetzes, wo eine Reihe von Änderungen beim Wahlrecht vorgesehen ist. (PWK485/us)

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