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Wirtschaftsparlament: Fraktions-Erklärungen zum Führungswechsel in der WKÖ 

Dank an Leitl, Gratulation an Mahrer – Statements von ÖWB, Liste Industrie, SWV, FW, Grüner Wirtschaft und der Fachliste der gewerblichen Wirtschaft

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Anlässlich des heutigen Wirtschaftsparlaments dankte Detlev Neudeck von der Fachliste der gewerblichen Wirtschaft Österreich vor den Delegierten dem scheidenden WKÖ-Präsidenten Christoph Leitl für seinen Einsatz und wichtige Jahre für das Haus der Wirtschaft. Die Reform, die Leitl angestoßen hat, habe nach innen wie auch nach außen Wirkung. Dem neuen WKÖ-Präsidenten Harald Mahrer beglückwünschte Neudeck zur Bestellung: „Ich hoffe, dass sie mit ihren Ideen dieses Haus inspirieren, wichtige Themen in den Griff bekommen, vieles umsetzen und so die Wirtschaft weiterbringen.“ 

Jungwirth: Wir bleiben an den Reformen dran

Die Vertreterin der Grünen Wirtschaft in der WKÖ, Sabine Jungwirth, betonte, dass es in den Gremien der WKÖ unter Leitl stets ein sehr konstruktives Klima gegeben habe. Nur bei der Wirtschaftskammer-Reform 4.0 habe sie sich mehr gewünscht. Daher kündigte Jungwirth in Richtung Mahrer an: „An dem Thema werden wir dranbleiben.“ Außerdem forderte sie den neuen Präsidenten auf, für alle Unternehmen zu sprechen: „Im Regierungsprogramm wird zum Beispiel auf Ein-Personen-Unternehmen zu wenig geschaut. Denn z.B. eine KöSt-Senkung kommt den wenigsten Kleinstbetrieben zugute“, so Jungwirth.

Krenn: Stets der Wille zum fraktionsübergreifenden Dialog

Auch Matthias Krenn, WKÖ-Vizepräsident und Obmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) übermittelte seinen herzlichen Dank an Christoph Leitl für 18 konstruktive Jahre im Sinne der heimischen Wirtschaft: „Vom ersten Tag unserer Zusammenarbeit an hat sich eine freundschaftliche Basis mit wechselseitigem Grundvertrauen entwickelt. Dein Engagement und der Wille zum fraktionsübergreifenden Dialog hat Dich stets ausgezeichnet. Ich bin überzeugt davon, dass es Dir in kürzester Zeit gelingen wird, auch der europäischen Wirtschaft wesentlich mehr Gehör zu verschaffen und sie damit auf ein neues, höheres Niveau zu heben.“ Als „richtigen Weg“ bezeichnete Krenn die Entscheidung für den neuen Präsidenten Harald Mahrer. Bei den zahlreichen Herausforderungen, vor denen die Wirtschaft und der Standort stehen und die aktiv in Angriff genommen werden müssten, sei es nun entscheidend, geschlossen aufzutreten, sprach Krenn etwa die Arbeitszeitflexibilisierung an. Auch die Sozialpartnerschaft der Zukunft sei neu zu definieren, so Krenn. Vorbild dafür seien Betriebe, in denen Partnerschaft zwischen Chefetage und Mitarbeitern gelebt wird. „Das muss auch auf politischer Ebene passieren – nur so kann erfolgreiche Partnerschaft funktionieren. Unsere Aufgabe wird es sein, die Regierung bestmöglich in ihren wichtigen Vorhaben – im Sinne der heimischen Wirtschaft – und mit der Expertise der WKÖ zu unterstützen.“

Matznetter: Optimaler Wettbewerb nur mit fairen Regeln

Christoph Matznetter, Chef des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands (SWV), wiederum sah es als einen Verdienst des scheidenden Präsidenten Christoph Leitl, dass „die Sozialpartnerschaft lebt“. Matznetter zufolge gilt es aber aufzupassen, die Sozialpartnerschaft aufrecht zu erhalten. „Wir brauchen faire Spielregeln. Einen optimalen Wettbewerb gibt es nur dann, wenn alle gleiche Regeln haben und der Schiedsrichter bei einer Verletzung dieser Regeln pfeift.“ Gleichzeitig betonte der WKÖ-Vizepräsident, dass er in Bezug auf die Sozialpartnerschaft großes Vertrauen in den neuen WKÖ-Präsidenten setzt: „Ich bin überzeugt davon, dass Mahrer den Vorschusslorbeeren, die ich ihm hier gewähre, gerecht wird.“

Menz: Respekt und Dank

Mit der „Leitl-Kybernetik“ habe Christoph Leitl eine neue Dimension in die Wirtschaft und ins Verhandeln gebracht, dankte Siegfried Menz von der Liste Industrie Leitl für eine „tolle Zeit“. „Damit gelang Dir so mancher Verhandlungserfolg – für diese Ergebnisse gebührt dir unser Respekt.“ Dem neuen Präsidenten Harald Mahrer gratulierte Menz und sicherte ihm die volle Unterstützung der Industrie zu: „Er hat den Fokus auf die wesentlichen Themen gerichtet. Nun ist es wichtig, fokussiert zu sein und zu bleiben.“

Klacska: Leitl kam als Reformer und geht als Reformer

Alexander Klacska, der für den Österreichischen Wirtschaftsbund (ÖWB) sprach, strich Leitls Rolle als Reformer der Wirtschaftskammer hervor: „Er ist als Reformer gekommen, Reformer geblieben und geht jetzt als Reformer nach Europa.“ Auch sei es Leitl stets gelungen, eine Leidenschaft für die Wirtschaft zu entflammen. Er sei „Zündler dieser Flamme“ gewesen, die aber auch unter Harald Mahrer brennen werde. Mit Mahrer an der Spitze werde man sich nun den Herausforderungen der Digitalisierung stellen. Und Klacska sicherte dem neuen WKÖ-Präsidenten dabei volle Unterstützung zu: „Die breite Basis der Wirtschaft wird hinter dir stehen oder - wenn es sein muss – auch vor dir.“  (PWK369/ES/DFS)

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