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Wirtschaftskammer ist und bleibt aktiver Sozialpartner – auch in der Luftfahrt 

Bundesspartenobmann Klacska: Stehen für Wiederaufnahme der KV-Verhandlungen auf sachlicher Basis jederzeit zur Verfügung

Die Berufsgruppe Luftfahrt in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) weist Vorwürfe der vida in der Diskussion um Eurowings zurück und stellt klar: „Wir sind und bleiben aktiver Sozialpartner – dies gilt natürlich auch für die Luftfahrt“, sagt Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ.

Dementsprechend bestehen in der Luftfahrtbranche sowohl für die Unternehmen AUA als auch Niki gültige, von den Sozialpartnern vereinbarte Kollektivverträge. 

Für das Unternehmen Eurowings (in Österreich) hat die Gewerkschaft vida selbst die KV-Verhandlungen ausgesetzt, erinnert Klacska. „Warum das so ist, muss die vida ihren Mitgliedern selber erklären. Wir bedauern das Aussetzen jedenfalls und stehen selbstverständlich jederzeit für vernünftige Gespräche auf sachlicher Basis zu Verfügung!“

Was die Anschuldigungen gegen Eurowings betrifft, so stehe außer Streit, dass sich alle Unternehmen an die gesetzlichen Vorgaben halten müssen; dies zu überprüfen, ist aber nicht die Aufgabe der Wirtschaftskammer.

Wie in allen anderen Branchen auch, haben die KV-Verhandler seitens der BG Luftfahrt die oberste Priorität, eine Sozialpartnerlösung zu finden, die den Realitäten der Luftfahrtbranche entspricht und unsere heimischen Betriebe im globalen Wettbewerb nicht schlechter stellt als ihre Konkurrenten. „Denn schließlich sind es die Unternehmen, die in Österreich die Arbeitsplätze schaffen und auch erhalten sollen“, stellt der Branchensprecher klar.

Branchenkollektivvertrag keine sinnvolle Alternative

Ohne flexible Lösungen bei den Arbeitsbedingungen ist es nicht möglich, in der global strukturierten und schnelllebigen Luftfahrtbranche zu überleben, betont Klacska. Daher ist ein Branchen Kollektivvertrag, wie von der vida gefordert, kontraproduktiv und wäre ein enormes Wettbewerbshindernis für die in Österreich ansässigen Unternehmen. 

„Wir stehen für Gespräche bereit, bei denen am Ende des Tages flexible, zeitgemäße Arbeitsbedingungen herauskommen – wir brauchen einerseits Lösungen, die den Betrieben den notwendigen wirtschaftlichen Freiraum geben und die andererseits für die Mitarbeiter motivierend sind. Das verstehen wir unter aktiver Sozialpartnerschaft“. (PWK844/PM)

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