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Wirtschaftskammer begrüßt Ausarbeitung einer neuen Außenwirtschaftsstrategie 

WKÖ ist mit AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA Motor der rot-weiß-roten Erfolgsstory im Export - AW-Leiter Otter: Basis jeder Exportstrategie müssen Bedürfnisse der Unternehmen sein

AUSSENWIRTSCHAFT
© WKÖ

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt den heute erfolgten Startschuss für die Ausarbeitung einer neuen, breit angelegten Außenwirtschaftsstrategie 2018. „Österreich hat sich im Zuge von Ostöffnung und EU-Beitritt zu einer erfolgreichen Exportnation entwickelt. Die Wirtschaftskammer war und ist mit der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA ein wesentlicher Motor und Erfolgsfaktor dieser rot-weiß-roten Erfolgsstory, der Österreich jeden zweiten Arbeitsplatz verdankt“, betont der Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ, Michael Otter. 

Österreich profitiert von offenen Märkten

Als kleines exportorientiertes Land profitiere Österreich von offenen Märkten und der Forcierung des Freihandels, so Otter. „Aus Sicht der Wirtschaft ist es daher absolut wichtig und richtig, dass die Handelspolitik und die Forcierung einer noch stärkeren Exporttätigkeit nun in den Fokus der Regierung gerückt sind. Die Wirtschaftskammer ist hier ein unverzichtbarer Partner, der sich aktiv in die Entwicklung und Umsetzung der neuen Außenwirtschaftsstrategie einbringt.“ Eine Abstimmung der Aktivitäten der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA mit außenpolitischen, wirtschaftspolitischen und handelspolitischen Schwerpunktsetzungen sei ein wichtiges Element bei der Förderung des Außenhandels und der Wirtschaftsbeziehungen.

„Basis jeder Exportstrategie müssen die Wünsche und Bedürfnisse der österreichischen Unternehmen sein, mit denen wir als AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in Österreich und über unsere rund 100 Stützpunkte in der Welt täglich im direkten Kontakt stehen“, betont Otter und weist darauf hin, dass die Außenwirtschaftsorganisation von den Unternehmen getragen wird. Jede Bündelung und Koordination von Maßnahmen müsse daher die vom Gesetzgeber festgeschriebene Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Unternehmen bei der strategischen Ausrichtung des Serviceangebots der WKÖ berücksichtigen. Otter: „Wichtig ist, dass die Unternehmen bestmöglich unterstützt werden und dass wir ihnen helfen, proaktiv Chancen zu erkennen.“

"go-international" wird fortgesetzt

Die Planung und Entwicklung der neuen Außenwirtschaftsstrategie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer. Auch in das heute vorgelegte Grundsatzpapier war die WKÖ bereits eingebunden. Es spricht etliche wichtige Punkte an. Sehr zu begrüßen ist die Fortsetzung und Weiterentwicklung von „go-international“. Durch dieses gemeinsam von Wirtschaftskammer und Wirtschaftsministerium betriebene Exportförderprogramm, mit dem neben dem ausschließlich von den Unternehmen finanzierten Angebot der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA zusätzlich strategische Schwerpunkte sowohl nach Regionen als auch nach Branchen gesetzt wurden, konnte die Zahl der heimischen Exporteure von 19.000 im Jahr 2003 auf mittlerweile 57.500 beinahe verdreifacht werden. 

Innovationsagentur AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

Positiv sei auch, dass Vorarbeiten der Außenwirtschaftsorganisation der WKÖ - etwa die Entwicklung einer Innovationsstrategie - bereits in die Pläne der neuen Regierung eingeflossen sind und in der neuen Strategie auch Zukunftsthemen wie Digitalisierung einen prominenten Platz erhalten sollen. Zudem ist ein Innovations- und Technologieschwerpunkt vorgesehen. In diesem Zusammenhang weist Otter darauf hin, dass die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA im Zuge der Kammerreform WKO 4.0 bereits zu einer Innovationsagentur weiterentwickelt wurde und sie Unternehmen in diesem Zukunftsfeld ein breites Portfolio an Information und Beratung sowie den Zugang zu weltweiter Spitzenforschung anbietet. (PWK238/SR)

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